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20. Dezember 2020

FPÖ-Landesparteivorstand stellt Weichen für die Zukunft

Wichtige personelle Entscheidungen getroffen

Gestern Samstag tagte der von Beobachtern lange erwartete Landesparteivorstand der FPÖ Burgenland. Zur Debatte standen unter anderem personelle Neuausrichtungen als Folge des Landesparteitages vergangenen November.

Zuerst wurde der von einzelnen Funktionären gegen Landesparteiobmann Alexander Petschnig eingebrachte Misstrauensantrag einstimmig abgelehnt: „Ich bedanke mich für das neuerlich ausgesprochene Vertrauen und erwarte mir, dass nunmehr alle realisiert haben, dass der Wahlkampf rund um den Landesparteitag vorbei ist!“, kommentiert Petschnig das Ergebnis.

Über Antrag einer Bezirksorganisationen kam es dann zum Ausschluss von Manfred Haidinger. „Sein ständiges Veröffentlichen von Inhalten aus vertraulichen Sitzungen wurde den Vorstandsmitgliedern offenbar zuviel, und ich schließe mich dieser Meinung vollumfänglich an. Das wahllose Streuen von haltlosen Gerüchten behindert unsere politische Arbeit. Damit muss endlich Schluss sein!“, hielt Petschnig in aller Deutlichkeit fest.

Schließlich kam es zur Neubestellung zweier wichtiger Funktionen: Der Bezirksparteiobmann von Jennersdorf, Rudolf Smolej, wurde zum neuen Landesgeschäftsführer gewählt. Smolej war in seiner früheren Heimatgemeinde in der Steiermark Vizebürgermeister und hat jahrelange Erfahrung im Freiheitlichen Bildungsinstitut. Es wird seine Aufgabe sein, FPÖ-Kandidaten für die Gemeinderatswahlen 2022 zu schulen und auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Außerdem legte die FPÖ ihre Finanzagenden mit Elisabeth Zloklikovits, Gemeinderätin und Ortsparteiobfrau in Litzelsdorf, in bewährte weibliche Hände.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und bin stolz auf das neue Team, in dem das Südburgenland besonders gestärkt wurde. Thematisch wartet angesichts der vielen Fehler der roten Alleinregierung jede Menge Arbeit auf die FPÖ. Wir sind für 2021 jedenfalls bestens gerüstet“, schloss Landesparteiobmann Petschnig.

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