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04. August 2025

FPÖ-Klubobmann Norbert Hofer zum Skandal um geplante Unterbringung geistig abnormer Rechtsbrecher am Friedrichshof

Hofer: „SPÖ-Ministerin schickt geistig abnorme Straftäter ins Burgenland. Doskozil hat jede Kontrolle über die eigene Partei verloren“

– Mit scharfen Worten reagiert FPÖ-Klubobmann Norbert Hofer auf das bekannt gewordene Vorhaben, geistig abnorme Rechtsbrecher künftig am Friedrichshof im Burgenland unterzubringen. Hofer ortet ein politisches Totalversagen und ein gefährliches Spiel auf Kosten der burgenländischen Bevölkerung: „Eine rote Ministerin will die Unterbringung von Straftätern mit schwersten psychiatrischen Diagnosen im Burgenland finanzieren und niemand in der SPÖ Burgenland scheint davon gewusst zu haben oder will es gewesen sein. Das ist an Unglaubwürdigkeit kaum zu überbieten.“

Hofer verweist darauf, dass im Vertrag mit dem Betreiber keine Deliktgruppe ausgeschlossen ist. „Es geht hier nicht um Bagatelldelikte. Es geht um wiederholte oder besonders brutale Gewaltanwendung, teils auch gegen Familienangehörige, schwere Körperverletzung, sexuellen Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung, Mordversuche und vollendete Tötungsdelikte. Das sind keine ‚leichten Jungs‘, wie man das vielleicht beschönigen möchte.“

Besonders brisant: Im Burgenland wird damit eine gefährliche Entwicklung eingeleitet. Hofer warnt eindringlich: „Die Erfahrung zeigt: Wird einmal mit einer kleinen Gruppe begonnen, steigt die Zahl der untergebrachten Straftäter in kürzester Zeit. Dieses Geschäft hat System.“

Hofer kritisiert Landeshauptmann Doskozil und die SPÖ-Justizministerin scharf: „Dass ausgerechnet das Burgenland zum Abladeplatz für gefährliche Rechtsbrecher wird, zeigt, wie kraftlos der derzeitige SPÖ-Landeshauptmann in seiner eigenen Partei geworden ist. Während Sporrer ihre Entscheidungen trifft, glänzt Doskozil durch Abwesenheit in den Gremien der Partei. Er sollte endlich an den Sitzungen seiner eigenen Bundespartei teilnehmen und sich dort für die Interessen des Burgenlandes einsetzen, anstatt noch immer nach Freimaurern zu suchen.“

Norbert Hofer erinnert daran, dass die SPÖ Burgenland im letzten Landtagswahlkampf noch behauptet habe, Ungarn würde in Grenznähe ein Flüchtlingslager errichten. „Das war schlichtweg die Unwahrheit und reine Angstmache. Doch nun bringt die SPÖ gefährliche Rechtsbrecher ins Burgenland. Die Heuchelei ist kaum zu überbieten.“

Hofer fordert Doskozil auf, endlich Farbe zu bekennen: „Entweder man übernimmt in der eigenen Partei endlich Verantwortung und dies auch durch persönliche Anwesenheit in den Gremien, oder man zieht die Konsequenz und tritt aus der SPÖ aus. So zu tun, als hätte man mit der eigenen Partei in Wien nichts zu tun, ist lächerlich. Das ist, als würde der schreckliche Sven behaupten, er sei kein Wikinger.“

Hofer verweist auch auf die besondere Problematik des Standorts Friedrichshof: „Gerade an diesem Ort, an dem in der Vergangenheit Kinder durch eine vom SPÖ-Milieu hofierte Person missbraucht wurden, nun erneut gefährliche Täter unterzubringen – darunter potenziell auch Kinderschänder – ist schlicht widerlich. Die SPÖ hat jeden Kompass verloren.“

Abschließend warnt Hofer davor, dass das forensisch-therapeutische Zentrum in Gars an diesem Standort nicht in Stein gemeißelt sei: „So könnte das Burgenland zur Heimat für gefährliche Tätergruppen gemacht werden, und das auf dem Rücken der Bevölkerung und unter völliger Intransparenz. Die FPÖ wird diesem Wahnsinn entschieden entgegentreten.“

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