27. Oktober 2026

FPÖ gegen die Teuerung – Wiesler/Grandits: Schluss mit der Abkassiererei bei den Öffis!

Erneute VOR-Tariferhöhung belastet Pendler und Familien – FPÖ fordert Preisstopp statt weiterer Belastungen

„Nach der Paketsteuer kommt der nächste Belastungshammer: Jetzt sollen die Menschen auch für Bus und Bahn wieder tiefer in die Tasche greifen. Beim Einkaufen, beim Wohnen und auf dem Weg zur Arbeit wird ständig mehr verlangt. Dieser Teuerungswahnsinn muss endlich aufhören“, erklärt FPÖ-Landtagsabgeordneter Markus Wiesler, Sprecher für Konsumentenschutz sowie für Schuldnerberatung und Insolvenzen, angesichts der angekündigten VOR-Tariferhöhung zum Jahreswechsel.

Wie deutlich sich die Belastungen summieren, zeigt der Blick auf die Jahreskarten: Das VOR-KlimaTicket Region kostete 2024 noch 495 Euro. Ab Jänner 2027 sollen es 570 Euro sein – gut 15 Prozent mehr. Das KlimaTicket MetropolRegion steigt im selben Vergleich von 860 auf 1.053,10 Euro. Das sind knapp 22,5 Prozent beziehungsweise 193,10 Euro zusätzlich pro Jahr.

„Für die Verantwortlichen sind das Tarifberechnungen. Für die Menschen ist es das Geld, das beim Lebensmitteleinkauf fehlt. Wer jede Erhöhung einzeln als geringfügig darstellt, verschweigt die gesamte Belastung. Zehn Euro hier, zwanzig Euro dort – irgendwann ist das Haushaltsbudget aufgebraucht. Die Menschen sind keine Melkkühe!“, kritisiert Wiesler.

Wiesler: „Man muss helfen, bevor aus offenen Rechnungen ein Schuldenberg wird!“

Gerade aus Sicht der Schuldnerberatung sei diese Entwicklung alarmierend. „Wer schon jeden Euro umdrehen muss, hat keinen Spielraum für die nächste Kostenrunde. Eine unerwartete Rechnung kann reichen, damit das Haushaltsbudget kippt. Politik muss verhindern, dass Menschen in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Sie darf den finanziellen Druck nicht immer weiter erhöhen“, betont Wiesler.

Mit der Paketsteuer werde die Belastung zusätzlich verschärft: „Formal trifft diese Steuer große Versandhändler. Werden die Kosten weitergegeben, zahlen wieder die Konsumenten. Die Menschen erleben einen Steuerhammer nach dem anderen – und obendrauf kommen höhere Tarife. Wer Entlastung verspricht und gleichzeitig neue Belastungen schafft, verspielt das Vertrauen der Bevölkerung.“

Grandits: „Der Weg zur Arbeit darf keine Luxusausgabe werden!“

FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Mag. Thomas Grandits fordert ein Ende der ständigen Verteuerungen: „Pendler fahren mit Bus und Bahn, weil sie ihren Arbeitsplatz erreichen müssen. Sie können diese Fahrten nicht einfach streichen. Wer mehr Menschen für öffentliche Verkehrsmittel gewinnen will, muss verlässliche Verbindungen und leistbare Tickets sicherstellen. Ständig höhere Preise sind dafür das völlig falsche Signal.“

Die burgenländische Landesregierung müsse ihren Einfluss geltend machen: „Doskozil und Verkehrslandesrat Dorner dürfen sich nicht hinter dem Verkehrsverbund verstecken. Wir erwarten einen konkreten Einsatz gegen die nächste Tarifrunde und eine nachvollziehbare Offenlegung, welche Kostensteigerungen welche Erhöhungen rechtfertigen sollen“, so Grandits.

Wiesler und Grandits fordern einen Stopp der angekündigten VOR-Tariferhöhung für 2027 und eine wirksame Entlastung der Haushalte.

„Die Menschen haben lange genug verzichtet. Jetzt müssen die politisch Verantwortlichen ihre Prioritäten ändern. Wer täglich arbeitet und seinen Beitrag leistet, braucht am Monatsende Geld zum Leben – keine neue Rechnung aus der Politik“, halten Wiesler und Grandits abschließend fest.

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