Mit großer Sorge verfolgt FPÖ-Klubobmann und Umweltsprecher Ries die derzeit kursierenden, diametral widersprüchlichen Pressemeldungen zum Thema Asbestbelastung im Südburgenland. Während Greenpeace von nahezu reinen Asbestbrocken und einer potenziell massiven Gesundheitsgefährdung spricht, erklärt das Land Burgenland, nach heutigem Wissensstand bestehe keine akute Gefahr für die Bevölkerung.
„Diese beiden Aussagen sind kaum unter einen Hut zu bringen – und genau das ist das Problem“, so Ries. „Die Bevölkerung in den betroffenen Regionen bleibt verunsichert zurück und weiß nicht mehr, welcher Darstellung sie glauben soll.“
Die FPÖ Burgenland fordert daher eingehende, transparente und vor allem dauerhafte Untersuchungen durch die eingerichtete Taskforce – unter allen Witterungs- und Windverhältnissen. Entscheidend sei nicht eine Momentaufnahme, sondern eine realistische Beurteilung der tatsächlichen Belastung der Atemluft über einen längeren Zeitraum.
Sollten sich Risiken bestätigen, seien umgehend technische Maßnahmen zur Entschärfung einer möglichen Gefährdung zu setzen. Gleichzeitig stellt Ries klar:
„Sollte sich im Zuge dieser Untersuchungen herausstellen, dass seitens der Umweltorganisation mit überzogenen Horrorszenarien Panik verbreitet wurde, erwarten wir uns konsequenterweise auch die Prüfung rechtlicher Schritte. Verantwortungslosigkeit – egal von welcher Seite – ist in dieser sensiblen Frage nicht akzeptabel.“
Gerade wenn es um mögliche Gesundheitsrisiken geht, brauche es Sachlichkeit, Transparenz und Verlässlichkeit, keine politischen oder ideologischen Schnellschüsse.
Ries kündigt an, das Thema auch im Burgenländischen Landtag aufzugreifen und das direkte Gespräch mit den zuständigen Regierungsmitgliedern zu suchen:
„Die Menschen haben ein Recht auf klare, nachvollziehbare Antworten.“
Direkt betroffen ist auch Bundesrat Thomas Karacsony, Landwirt in Rechnitz - „Als Landwirt bin ich fast täglich draußen und im schlimmsten Fall jener Luft ausgesetzt, über die derzeit so widersprüchlich berichtet wird. Ich spreche hier nicht nur für mich, sondern für viele Rechnitzerinnen und Rechnitzer, für alle betroffenen Burgenländer: Wir sind besorgt und wollen endlich Klarheit.