Als „völlig unglaubwürdiges Ablenkungsmanöver“ bezeichnen die FP- Abgeordneten Smolej und Whitfield die jüngsten Ankündigungen von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil zum drohenden Aus des Lenzing-Werks in Heiligenkreuz. Während 300 Mitarbeiter und eine ganze Region im Südburgenland um ihre Existenz bangen, flüchtet sich der rote Landeschef einmal mehr in altbekannte PR-Phrasen und schiebt die Verantwortung auf die Konzernleitung ab.
Die FP Abgeordneten stellen dazu klar: Es ist letztlich das Versagen der Wirtschaftspolitik: Das Südburgenland wird von der SPÖ- Regierung seit Jahren wirtschaftlich links liegengelassen.
"Der drohende Verlust eines derartigen Leitbetriebs ist das schmerzhafte Ergebnis einer verfehlten Standortpolitik, die Unternehmen vertreibt statt sie zu halten", so das Resümee der Wirtschaftssprecherin Whitfield.
LAbg Smolej zeigt sich schockiert:" Die Aussage Doskozils, die Produktion sei „jedenfalls bis Jahresende gesichert“, ist reiner Zynismus
Die Menschen brauchen eine langfristige Lebensperspektive und keine Gnadenfrist von wenigen Monaten!"
Es ist reine PR Show statt echter Hilfe: Der Verweis auf das Sanochemia-Beispiel zeigt die Realitätsverweigerung des Landeshauptmanns. Die FPÖ warnt vor teuren, sozialistischen Verstaatlichungsexperimenten auf Kosten der burgenländischen Steuerzahler, die am Ende nur verbrannte Erde hinterlassen.
Der FP Bezirksobmann warnt:" Wenn das Lyocell-Werk in Heiligenkreuz stirbt, droht der Region Jennersdorf ein wirtschaftlicher Dominoeffekt. Zulieferer, Handwerker und die lokale Wirtschaft hängen direkt an diesem Standort!"
Die FP Politiker fordern unverzüglich einen runden Tisch für den Standort Heiligenkreuz unter Einbindung aller politischen Kräfte, der Arbeiterkammer und echter Wirtschaftsexperten. "Es braucht jetzt einen konkreten, transparenten Rettungsplan für die Arbeitsplätze und keine sozialistischen Beruhigungspillen aus dem Landhaus in Eisenstadt" so Smolej und Whitfield abschließend