Skip to main content
08. November 2018

FPÖ Bezirkspartei Neusiedl am See spricht sich für eine Volksbefragung zur umstrittenen 70er Beschränkung auf der L205 Kreuzung zum Güterweg Gols aus.

Die direkte Demokratie soll nicht nur ein politisches Schlagwort bleiben, sondern erstmalig zu einem konkreten Thema im Bezirk zur Anwendung kommen. Der Ausgang dieser Befragung wäre für uns Freiheitliche selbstverständlich bindend.

Im Zuge des gestrigen Klubtages der FPÖ Burgenland im Bezirk Neusiedl am See besichtigte die Spitze der Bezirkspartei auch die umstrittene 70er Beschränkung auf der L205 (See Landstraße) bei der Kreuzung zum Güterweg Gols. Nach einem Motorradunfall mit zwei Verkehrstoten wurde damals diese Beschränkung eingeführt und sorgt seitdem immer wieder auch für hitzige Diskussionen bis in den Landtag hinein.

„Obwohl uns von Seiten der Exekutive mitgeteilt wurde, dass es keine Beschwerden diesbezüglich von Seiten der Bevölkerung gibt, wird dieses Thema von gewissen Vertretern anderer Fraktionen immer wieder gerne aufgegriffen um Stimmung gegen die Landesregierung zu machen“ berichtet LAbg. Karin Stampfel, die gleichzeitig auch GR in Gols ist.  

„Wir wollen dieses Thema nun gleich zum Anlass nehmen, um eines unserer politischen Hauptanliegen, nämlich die Bürgerbeteiligung und Bürgereinbindung in unserem Bezirk auch in der Praxis umzusetzen“, so LR und Bezirksparteiobmann Alexander Petschnig. „Aus diesem Grund möchten wir uns jetzt für eine bezirksweite Volksbefragung zu diesem Thema einsetzen. Die Bevölkerung soll uns in einem offiziellen Referendum sagen, ob sie diese 70er Beschränkung für sinnvoll hält und beibehalten möchte, oder ob sie diese als nutzloses Ärgernis wahrnimmt, welches abgeschafft gehört. Den Ausgang dieser Abstimmung, ganz gleich wie er ausgehen sollte, sehen wir dann als bindend an und würden ihn selbstverständlich zeitnahe umsetzen“ verspricht LR Petschnig abschließend.

© 2018 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.