15. April 2026

FPÖ begrüßt Sicherheitsausbau der S31 – „Wichtiger Schritt, aber Tempolimit muss nachziehen!“

Der freiheitliche Verkehrssprecher Thomas Grandits begrüßt den offiziellen Baustart für den Sicherheitsausbau der S31 im Südabschnitt zwischen Weppersdorf/Markt St. Martin und Oberpullendorf.  

„Die bauliche Mitteltrennung und die umfassende Sanierung sind längst überfällig und stellen eine wesentliche Maßnahme gegen gefährliche Frontalkollisionen dar. Wir Freiheitliche haben das seit Jahren gefordert – gut, dass es jetzt endlich umgesetzt wird“, so Grandits.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 72 Millionen Euro werde eine entscheidende Verkehrsader des Mittel- und Südburgenlandes nachhaltig sicherer und leistungsfähiger gemacht. Auch die geplanten Brückenarbeiten sowie der ressourcenschonende Umgang mit Baumaterialien seien zu begrüßen.

„Wenn die S31 wie eine Autobahn ausgebaut wird, muss sie auch so befahrbar sein“

Grandits fordert jedoch, den Sicherheitsausbau nicht nur als Bauprojekt zu sehen, sondern auch die rechtlichen Rahmenbedingungen anzupassen:

„Wenn der Ausbau abgeschlossen ist, haben wir auf der S31 autobahnähnliche Verhältnisse – und dann ist es nur logisch, dass auch das Tempolimit angepasst wird. Zwischen Mattersburg und Eisenstadt gilt seit Jahren Tempo 130. Auf diesem Abschnitt der S31 zeigt sich also, dass Sicherheitsausbau und höhere Geschwindigkeiten sehr wohl vereinbar sind.“

Der FPÖ-Verkehrssprecher fordert daher in Anbetracht der Streckenführung im Südabschnitt der S31 eine Erhöhung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf mindestens 110 km/h zwischen Oberpullendorf und Mattersburg:

„110 km/h sind alles andere als exotisch. Auf der Tauernautobahn A10 gilt dieses Limit nachts seit Langem. Es ist also absolut praxistauglich und sicher umsetzbar.“

Appell an die Landesregierung: „Jetzt Gespräche starten!“

Grandits richtet einen klaren Auftrag an Heinrich Dorner und die Landesregierung:

„Es darf nicht sein, dass wir 72 Millionen Euro in die Sicherheit investieren, die Straßen aber dann künstlich ausbremsen. Verkehrslandesrat Dorner muss jetzt aktiv werden und mit der Bundesregierung sowie der ASFINAG Gespräche führen. Nach Abschluss des Sicherheitsausbaus sollte ein Tempolimit von zumindest 110 km/h Realität werden.“

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