Angesichts des laufenden Sanierungsverfahrens des Traditionsbetriebs „Florianihoffmann“ fordert die FPÖ Mattersburg rasches Handeln der Stadtgemeinde. Ein entsprechender Antrag auf eine 50-prozentige Mietkostenübernahme wurde eingebracht.
„Das Florianihoffmann ist nicht nur ein Restaurant, sondern ein sozialer Treffpunkt und ein Aushängeschild für die Mattersburger Innenstadt. Wir dürfen nicht zulassen, dass hier die Lichter ausgehen“, betont die FPÖ Mattersburg in einer aktuellen Stellungnahme.
Nach der Insolvenzmeldung Anfang Jänner 2026 herrscht Unsicherheit über die langfristige Zukunft des Betriebs. Für die FPÖ ist klar: Ein Leerstand an dieser prominenten Stelle wäre ein verheerendes Signal für die gesamte Region. „Während für Prestigeprojekte oft genug Geld vorhanden ist, muss jetzt dort investiert werden, wo es um die Identität unserer Stadt und um Arbeitsplätze geht“, so die Freiheitlichen.
Konkrete Forderung: Soforthilfe durch Mietzuschuss
Der eingebrachte Antrag sieht vor, dass die Stadtgemeinde Mattersburg dem Betreiber Gottfried Hoffmann für die Dauer des Sanierungsverfahrens bzw. für das kommende Jahr mit einer Übernahme von 50 % der monatlichen Mietkosten unter die Arme greift.
„Diese Maßnahme sichert die Liquidität des Betriebs in einer kritischen Phase und gibt dem Unternehmer die notwendige Luft zum Atmen, um das Sanierungskonzept erfolgreich umzusetzen. Wir fordern alle Fraktionen im Gemeinderat auf, diesem Antrag zuzustimmen und damit ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Mattersburg abzulegen“, heißt es abschließend
Anbei Foto links Obmann der Stadtgruppe Sascha Gerdenitsch, in der Mitte der Pächter des Florianihoffmann Gottfried Hoffmann, rechts Gemeinderat Bernd Zezelitsch