17. April 2026

FP-Smolej: „Schluss mit Rot Grünen Netzwerken im ORF – Konsequenzen müssen rasch folgen“

„Anstatt sich über die Rolle eines Aufdeckers wie Peter Westenthaler Sorgen zu machen, sollte der Redakteursrat lieber über das Ende des „rot-grünen Netzwerkes“ im ORF nachdenken.

Dass mit der ehemaligen burgenländischen Landesgeschäftsführerin Malli eine Ex-Grünen-Funktionärin seit Jahren einen Top-Job hat, ist wahrlich kein Zufall. Im Zentrum steht der „grüne Bonze“ und Gagenkaiser Pius Strobl mit einem Jahresgehalt von 468.856 Euro. Er ist Gründungsmitglied der Grünen und ehemaliger Bundesgeschäftsführer. Strobl konnte unter dem SPÖ-nahen Generaldirektor Wrabetz die Karriereleiter trotz Diskussionen um seine Rolle in der „Abhöraffäre“ hochklettern, inklusive einer in Aussicht gestellten Millionen Euro Luxuspension.

Der ORF ist durchdrungen von den Interessen und Wünschen der Systemparteien. Smolej hält fest:“ Natürlich muss dieser Stiftungsrat hin zum Kontrollorgan reformiert werden. Peter Westenthaler macht es genau richtig. Er sorgt für Kontrolle und ist mitverantwortlich dafür, dass Missstände aufgedeckt werden. Das stört die Einheitsparteien und diesen linken Redakteursrat natürlich.” Die Forderung, kritische Geister aus dem Rat zu entfernen, erinnert an die unseligen Zeiten der Sowjetunion. Wir alle dürfen den ORF mit 710 Millionen finanzieren, aber nach linker Logik dürfen unbequeme Parteigänger nicht mitreden. Das sollen, dann genehme Experten erledigen, die stören nicht.

Der Moloch Küniglberg und die Supergagen einzelner Begünstigter sorgen auf allen Ebenen für Probleme und Spannungen. Es geht nicht reibungslos über die Bühne, wenn freie Mitarbeiter jahrelang mit Kleinstverträgen abgespeist werden, kaum Budget für die Bezahlung notwendiger Fachkräfte aufgebracht werden kann und dann über Luxuspensionen und Supergehälter gelesen wird. Noch hört man diese Stimmen nur leise. Smolej weist auf einen Vortrag von Peter Westentaler hin: „Die Kritik und das Sittenbild des ORF kann man sich gerne unzensiert am Dienstag in Neusiedl anhören. Es herrscht höchster Handlungsbedarf hausintern.“

Abschließend hält Smolej fest: „Dieser ORF muss komplett neu aufgestellt werden. Er braucht einen schlanken Grundfunk, eine objektive Informationspflicht, ehrliche Berichterstattung und eine gehaltvolle sowie kulturelle Programmvielfalt. Das alles ohne Zwangsfinanzierung durch die gesamte Bevölkerung.“

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