Die bisherige Untätigkeit der Regierungen spüren die Burgenländer täglich bei Einkauf & Zahlungen, ärgert sich FP-LGF LAbg. Rudolf Smolej: „Ein Scheingefecht um die Sonntagsöffnung während des ESC löst die täglichen Sorgen der Burgenländer nicht. Diese werden einfach weiter ignoriert. Das halbherzige Nein der SPÖ in Wien zum Vorschlag der ÖVP zeigt deutlich, dass beide System Parteien unsere hart arbeitenden Arbeitnehmer und unsere Klein-Unternehmer für den Profit opfern!“
Ein großangelegter Probebetrieb nützt weder dem Kleinunternehmer noch dem Arbeitnehmer. Hier wird mit dem Feigenblatt der angeblichen Freiwilligkeit der letzte Ruhetag der Woche dem Kommerz geopfert. Zugleich wird der Druck auf die Beschäftigten im Handelsangestellten massiv erhöht. Ein Zwangssystem durch die Hintertür wäre geschaffen. Jederzeit wäre dies wiederholbar und jene wären bestraft, die den arbeitsfreien Sonntag bewahren“, erklärt Smolej.
„Wir Freiheitlichen – die soziale Heimatpartei - sind die einzige Kraft, die konsequent und verlässlich an der Seite der Arbeitnehmer und Burgenländer steht! Wir treten für den Schutz des Sonntags als Ruhetag ein. Er soll für die Familie, die Traditionen und als wichtiger sozialer Kitt unserer Gesellschaft unberührt bleiben“ fordert Smolej. Anstatt über diese Zerstörung zu diskutieren, gehören Entlastungen und die sozialen Hausaufgaben gemacht: Eine wieder galoppierende Teuerung, explodierende Wohnkosten und der damit verbundene Wohlstandsverlust gehören bekämpft.
Nicht nur hier fehlt es der SPÖ an Glaubwürdigkeit so Smolej abschließend: "Statt Entlastungen auf den Weg zu bringen, wird an einem Milliardenprogramm zur Erhöhung der Steuereinnahmen gebastelt. Im Burgenland gibt es keine Entlastungen, aber bald droht eine massive Belastung durch die LKW-Maut. Wir Freiheitliche werden uns mit aller Kraft gegen dieses Belastungspaket stemmen. Der Sonntag gehört gelebt, als das, was er ist: Ein Tag für Familie, Freunde und wenn möglich ein Tag der Erholung für Arbeitnehmer!“