„Es ist ein wiederkehrendes Problem in Österreich, wenn Roma oder Sinti mit bis zu 50 Wohnwagen aus ganz Europa durch unser Land ziehen und auf fremdem Grund campieren. Während ‚Schwarzcampen‘ in Österreich illegal und somit strafbar ist, dürften Roma und Sinti vor jeglicher rechtlichen Verfolgung verschont bleiben. Ob Naturschutz- oder Artenschutzgebiet – wo Einheimischen das Betreten oder Befahren verboten ist, dürfte es für Roma und Sinti kein Problem geben. Schnell Raum. „Als letzte Woche in Neusiedl am See, das Bezirkspolizeikommando seiner Pflicht nachgekommen ist und die Bevölkerung vor möglichen Problemen mit dem ‚Fahrenden Volk‘ warnte, steht der Vorwurf der Diskriminierung im Raum. Ohne Reflexion der immer wieder kehrenden Probleme, die mit dem Campieren der Wohnwagen Gruppen einhergehen “, so der freiheitliche Landesgeschäftsführer und Sozialsprecher LAbg. Rudolf Smolej.
Dieser künstlichen Empörung folgte keinerlei Unterstützung von politischer Seite für die Beamten, im Gegenteil – die Warnung wurde gelöscht und eine interne Untersuchung gegen das Bezirkspolizeikommando eingeleitet. „Dieses Vorgehen stellt eine absolute Desavouierung gegen unsere Polizei dar. Kein führender Landespolitiker - schon gar nicht der VP-Minister - stärkt den Beamten bewusst den Rücken, schlimmer noch – er fällt ihnen verräterisch in den Rücken. Immerhin bleiben Gesetzesübertretungen Verstöße egal wer sie begeht. Wenn nun die Polizei aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung vor solchen möglichen Problemen warnt, ist das ihre Pflicht und Aufgabe“, so Smolej.
In früheren Medienbericht gab es auch den Begriff des „Fahrenden Volkes“ ohne dass dies zu einem Skandal führte. „Hier wird ein falsches Signal gesendet und jeder einzelne Polizist wir zukünftig bei seinen Handlungen daran denken, ob er nicht lieber richtige Schritte und Handlungen vermeidet, um nicht an den internen und medialen Pranger gestellt zu werden. Ob dies derzeitige Kampagne geeignet ist weitere junge Burgenländer zum Dienst zu motivieren ist zu bezweifeln“, so Smolej kritisch.
Die FPÖ steht klar an der Seite der eigenen Bevölkerung und seiner Exekutive. „Wir benötigen Veränderung: Es gehört unserem Polizisten, die verantwortungsvoll den Dienst zum Schutz von uns Burgenländer vollziehen der Dank ausgesprochen. Dieses politische System gehört verändert, da viel zu oft wird gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung gearbeitet. Diese Veränderungswille für unsere Heimat ist aber immer stärker spürbar auch hier im Burgenland“ , so Smolej abschließend.