FPÖ-Landesparteiobmann Alexander Petschnig reagiert mit Verwunderung und scharfer Kritik auf SP Fürst bezüglich seiner Initiative zur drohenden Schließung von Bezirksgerichten. Petschnig stellt von vornherein klar: „Für die FPÖ gibt es kein Rütteln an den regionalen Justizstrukturen. Ein klares Nein zu jeglichen Schließungsplänen!“
Besonders irritiert zeigt sich der FPÖ-Chef über das Agieren der burgenländischen SPö. „Es ist absolut verwunderlich, dass die Parteien der Dreierkoalition im Land hier ein lautstarkes Scheingefecht gegen ihre eigenen Parteien auf Bundesebene inszenieren“, so Petschnig.
Gerade die SPÖ Burgenland vergesse dabei offenbar ihre eigene Rolle: „Die SPÖ Burgenland stellt einen gewichtigen Anteil am Zustandekommen der aktuellen Bundesregierung. Zudem liegt die politische Verantwortung für den Justizbereich und das zuständige Ministerium direkt bei seiner Bundespartei in dieser Koalition. Hier im Land so zu tun, als hätte man mit den Plänen nichts zu tun, ist Augenauswischerei auf dem Rücken der Bevölkerung.“
Für Petschnig zeigt diese Debatte einmal mehr, wer verlässliche Politik für die Regionen und ihre Bewohner macht: „Während die Koalitionsparteien den Bürgern Theaterstücke vorspielen, steht nur die FPÖ verlässlich, ehrlich und mit einer klaren Linie an der Seite der Burgenländer. Wir fordern den vollständigen Erhalt aller Bezirksgerichte als unverzichtbare Säule der regionalen Identität und Rechtssicherheit!"