Die neu formierte FPÖ Mattersburg unter der Führung von Sascha Gerdenitsch und Bernd Zezelitsch sieht die aktuellen Pläne der Stadtgemeinde kritisch und fordert einen Kurswechsel in der Stadtpolitik.
Obmann der Stadtgruppe Mattersburg Gerdenitsch fasst die Punkte zusammen:
- Kritik an der Taskforce: Die FP fordert mehr Transparenz und Bürgernähe. Ein Gremium, das rein aus Stadtführung und Verwaltung besteht, wird oft als zu wenig offen gegenüber den Anliegen der kleineren Gewerbetreibenden und der Bevölkerung wahrgenommen.
- Alternative Belebungsideen: Statt teuren kosmetischen Maßnahmen, wie neuer Möblierung, setzt sich die FPÖ für Projekte ein, die unsere Struktur stärken. Ein aktueller Vorschlag der „neuen“ FPÖ Mattersburg, wird zum Ziel haben, das soziale Leben und die wirtschaftliche Frequenz in der Stadt gezielt zu erhöhen.
- Fokus auf Wirtschaftlichkeit: Die Partei betont die Notwendigkeit einer „wirtschaftlich vernünftigen“ Politik. Maßnahmen wie der „Mattersburger 10er“ werden zwar als Impuls registriert, die FPÖ drängt jedoch auf nachhaltigere Lösungen gegen den Kaufkraftabfluss, die über kurzfristige Gutscheinmodelle hinausgehen.
- Oppositionsrolle: Nach dem personellen Neustart im Jahr 2025 versteht sich die Stadtgruppe als „kritische und konstruktive Stimme“. Jahrelange Versäumnisse der SP Verantwortlichen bei der langfristigen Innenstadtplanung müssen offen angesprochen werden.
Die FPÖ wird im Gemeinderat umgehend eine detaillierte Prüfung des Konzepts einfordern. "Besonders auf die tatsächliche Wertschöpfung für unsere lokale Betriebe werden wir ein Augenmerk legen", verspricht Gerdenitsch abschließend.