„Der ORF ist nicht ganz dicht. Ein desolater Teich am Küniglberg ist das Symbol für den derzeitigen Zustand des „Rot-funk“, brachte es unser FP-Stiftungsrat Peter Westenthaler auf den Punkt. LPO Petschnig erklärte in seiner Einleitung, wie der ORF auf der einen Seite von der Regierung mit Millionen Euro Steuergeld bedacht werde und auf der anderen Seite gegen die Opposition – oder eigentlich nur gegen die FPÖ –eine Kampagne fährt. „Die Manipulationsstrategien, die dieser Apparat unternimmt sind ein Sittenbild, das man sonst nur aus autoritären Systemen kennt. Hier geht es um Machterhalt für dieses System.“.
Causa Weißmann –Selbstbedienungsladen ORF?
„Während Landesstudios unter geringer Dotierung leiden, hunderte Mitarbeiter in unbefriedigenden Gehaltsstrukturen belassen werden, richten es sich einige hundert Personen im ORF gemütlich ein. Auf unsere Kosten“ so Westenthaler. „Die Spitze ist der grüne Pius Strobl“ Und er reflektiert auch die Doppelrolle des ORF-Stiftungsratsvorsitzende und SPÖ-Mann Lederer.
Aber der ORF bietet derzeit ‚Hollywood at its best‘. Von ‚Sodom und Gomorrha‘, ‚Kabale und Liebe‘ bis hin zu ‚Apocalypse Now‘ und ‚Schnee auf dem Kilimanjaro‘. Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es fast lustig leider hat es mit dem Bildungsauftrag nichts zu tun.", so Westenthaler und er kritisiert die Berechnung des Zuschauerschnittes rein nach den populärsten Sendungen. „Während viele Formate sich halbiert haben, ideologische Programme kaum mehr über Zuseher jubeln können, sonnt sich der ORF in den Ausnahme Fällen der jährlichen Kitzbühl Rennen & Neujahrskonzert“, so der Stiftungsrat und er kündigte eine Reihe von Anträgen für die kommenden ORF-Stiftungsratssitzungen an. Unter anderem fordert er volle Akteneinsicht für Stiftungsräte, die Vorverlegung der Generaldirektorenwahl auf den 11. Juni.
LPO Petschnig pflichtet ihm bei und bedankt sich für seine Aufdecker Rolle. Der FP-Obmann erinnert abschließend an die FP- Forderungen: „Es gehört die Finanzierung dieses Systems neu aufgestellt. Weg von der Zwangsabgabe – 4000 Mitarbeiter kosten uns 400 Millionen Euro, und ein ausgewählter Kreis schöpft aus dem Übermaß. Schluss mit Vertuschen, mit Mauscheln, mit unter den Teppich kehren. Wir brauchen jetzt wirklich ein Aufdecken statt Zudecken!“, so Petschnig zu Ende der Veranstaltung.