17. August 2026

FP LAbg Smolej zur Schließung Pflegeheim Rudersdorf: Schließung auf Verdacht - Bei Mängel-Heimen mildere Konsequenzen

Mit Unverständnis und scharfer Kritik reagiert der freiheitliche Bezirksobmann und Sozialsprecher LAbg. Rudolf Smolej auf die erfolgte Schließung des Pflegeheims Rudersdorf. Während das Land Burgenland bei zahlreichen anderen Pflegeeinrichtungen im Zuge von Kontrollen nachweislich Mängel bei der Hygiene und der Betreuung dokumentiert hat – dort jedoch ohne drastische Konsequenzen zu ziehen –, wurde das Vorzeige-Heim in Rudersdorf auf eine Verdachtslage in der Buchhaltung und Geschäftsgebarung hin radikal dichtgemacht. Bis heute wartet man vergeblich auf ein Urteil oder auch nur den finalen Bericht der Staatsanwaltschaft. Eine Anfrage der VP brachte eine durchaus umfangreiche Anzahl an Mängel bei anderen Einrichtungen im Land zu Tage.

 

"Wird hier mit Doppelstandard gemessen?“, fragt FPÖ-Smolej scharf. „Das Pflegeheim Rudersdorf hat jahrzehntelang - seit seinem Bestehen - bewiesen, wie hochkarätige Pflege funktioniert. In unzähligen Kontrollen durch das Land gab es über all die Jahre keinerlei Beanstandungen. Selbst in der Corona Hysterie umschiffte dieses Heim alle Risiken. Es würde fehlerfreie Arbeit geleistet, um die Bewohner zu schützen.“ Die Dokumentation war stets mustergültig, die Pflegebetreuung und die Versorgung der Insassen vorbildlich. 

Umso fassungsloser macht es Smolej, dass genau diese Institution, die als absoluter Musterbetrieb galt, mit voller Härte behördlich liquidiert wurde, noch bevor überhaupt eine Anklage, oder für die Betroffenen nachvollziehbare Beweise oder gar rechtliche Urteile vorliegen. „Die Verhältnismäßigkeit ist vollkommen auf der Strecke geblieben. Während das Land bei nachgewiesenen, amtlich dokumentierten Missständen in anderen Heimen mahnt, vernichtet man in Rudersdorf ein Lebenswerk und entzieht pflegebedürftigen Menschen ihr gewohntes Zuhause in ihren letzten Tagen“, so Smolej weiter.

 

Aus freiheitlicher Sicht ist dieser Zustand ein handfester politischer Skandal der Landesregierung. Die FPÖ fordert eine lückenlose Aufklärung darüber, warum hier eventuell mit zweierlei Maß gemessen wird und warum der Bericht der Staatsanwaltschaft seit gefühlten Ewigkeiten auf sich warten lässt. 

 

„Wir Freiheitlichen stehen felsenfest an der Seite der Betroffenen. Es kann nicht sein, dass ein jahrzehntelanger Musterbetrieb politisch geopfert wird, während andernorts Verfehlungen, die die Heimbewohner direkt betreffen, vielleicht mit milderen Konsequenzen bedacht bleiben!“, schließt Smolej.

 

 

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