Die weiterhin hohen Energie- und Spritpreise setzen die burgenländische Bevölkerung zunehmend unter Druck. Die beiden Landtagsabgeordneten Rudolf Smolej und Sandro Waldmann sehen dringenden Handlungsbedarf und fordern konkrete Maßnahmen zur Entlastung.
„Während Haushalte und Betriebe unter den Kosten leiden, wird an Systemen festgehalten, die die Preise weiter nach oben treiben. Das ist realitätsfern“, stellt Smolej klar. Besonders das EU-Emissionshandelssystem (ETS) sowie die Merit-Order-Regelung am Strommarkt stehen für ihn im Zentrum der Kritik.
Smolej fordert daher klare Schritte: „Es braucht den Mut, diese Fehlentwicklungen zu korrigieren. Eine Aussetzung des ETS und eine Reform der Merit-Order sind überfällig.“
Kritisch sieht Smolej auch das Verhalten der Landesregierung. „Die Menschen spüren jeden Tag beim Bezahlen, dass nichts weitergeht.“ Als Aufsichtsratsvorsitzender der Landesholding trage Landeshauptmann Doskozil unmittelbare Verantwortung.
Auch Sandro Waldmann spricht die Situation vieler Pendler direkt an: „Der Weg zur Arbeit darf kein Luxus sein. Wer täglich pendelt, spürt die Preise bei jedem Kilometer – und genau diese Menschen brauchen endlich spürbare Entlastung.“
Die steigenden Spritpreise und hohen Netzkosten treffen vor allem Arbeitnehmer und Familien. „Wenn der Weg zur Arbeit zur finanziellen Belastung wird, läuft etwas grundlegend falsch“, so Waldmann.
Die noch immer steigenden Spritpreise und die geringe Entlastung bei Strom & Netzkosten führen zu einem sozialen Gefährdungscocktail. „Unablässig bleibt auch die Senkung der Strompreise – zumindest in einem sinnvollen Zeitsegment von 10 – 18 Uhr“, fordert Smolej.
Beide Abgeordneten sprechen sich zudem dafür aus, dass Gewinne im Energiebereich wieder bei den Menschen ankommen. „Wenn auf Kosten der Bevölkerung Millionenüberschüsse entstehen, dann müssen diese auch zurückgegeben werden“, betont Smolej.
Abschließend halten Smolej und Waldmann fest: „Energie muss leistbar bleiben. Die Menschen erwarten sich Lösungen – und keine Ausreden."