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22. Juni 2020

Ein Jahr nach Doskozils großen Ankündigung

Sand im Getriebe im Pflegebereich

„Ob der Landeshauptmann – wie leider so oft – nur groß ankündigte ohne ein konkretes Budget,- Ressourcen- und Ablaufplanungskonstrukt vorweisen zu können, oder ob der nunmehr damit beauftragte Landesrat Illedits mit der von Doskozil auferlegten arbeiten überfordert ist, bleibt abzuwarten. Tatsache ist, dass das sich im Pflegebereich seit nunmehr einem Jahr quasi nichts tut.“, ist der Obmann des Burgenländischen Seniorenrings, Paul Strobl, enttäuscht von der SPÖ, welche mit ihrer Alleinherrschaft sogar im sozialistischen Kernbereich rein gar nichts weiterbringt.

Das als beispielgebend angekündigte Konzept wonach pflegende Angehörige angestellt werden können, ist nun Schall und Rauch. „Doch gerade jetzt, in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit wäre es doch ein Gebot der Stunde, die Menschen auszubilden und Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern.“, so Strobl weiter.

Doch leider ist die Initiative eingeschlafen und kann ebenso in die mittlerweile lange Liste vollmundig abgegebener Wahlversprechen Doskozils eingetragen werden. Die Freiheitlichen Senioren möchte im Pflegebereich allerdings eine Forcierung der Arbeit wissen. „Natürlich mögen die pflegenden Angehörigen den versprochenen Mindestlohn iHv EUR 1.700,-- netto bekommen!“, bekennt sich Strobl zum damaligen Vorhaben der FPÖ-SPÖ.

Sieht man sich die Pressekonferenzen und  -aussendungen von Doskozil und Illedits der letzten Wochen genauer an sieht man, dass sich beide in weiteren – wahrscheinliche ebenfalls nicht durchführbaren - Ankündigungen oder dem Eröffnen von Ausstellungen und Buffets ergötzen, anstatt sich den aktuellen Problemen der älteren Menschen im Burgenland zu stellen. Vielfach hört man schon das latente Bedauern, die SPÖ mit einer absoluten Mehrheit ausgestattet zu haben. „Doskozil und Illedits sind jetzt am Zug. Ein Jahr nach dem Gesetzesbeschluss sollen endlich Taten folgen!“, schließt Strobl.

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