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10. Juni 2022

Dramatischer ORF-Bericht offenbart eigenartiges Verständnis der SPÖ vom Tourismus

Die Zukunft eines der wichtigsten Wirtschaftszweige steht auf der Kippe!

Verschenken und Bewerben sollte man nicht verwechseln. Das nahezu völlig fehlende Marketing der Ära Tunkel scheint nun offenbar erste negative Auswirkungen zu zeigen. FPÖ-Tourismussprecher Alexander Petschnig kritisiert die Lethargie im burgenländischen Tourismus mit Nachdruck: „Zuerst wurde den Tourismusverbänden und den Tourismusdestinationen das Geld abgenommen, dann wurde dieses Geld ohne Strategie und Plan per Gießkannenprinzip als sogenanntes "Bonus-Ticket" verschenkt. Mehr als vier Millionen Euro wurden so ohne jede Nachhaltigkeit verpulvert, zusätzliche Personalkosten für Dutzende Personen sind hier noch gar nicht mit eingerechnet. Das Burgenland wurde vom Qualitätsführer zum Discounter auf der österreichischen Tourismuslandkarte heruntergewirtschaftet. Während sich andere Länder tolle Marketingstrategien für die Zeit nach der Pandemie überlegt haben, feiert die SPÖ um teures Geld selbst erkaufte Nächtigungen!“.

Nun kommt das Erwachen mit Kater und es werden mehrere Stimmen laut, dass es nicht nur an Gästen fehlt, wie das touristisch gesehen maue Pfingstwochenende gezeigt hat, sondern dass vor allem jede Form eines Plans fehlt, wie das ORF-Interview mit dem Geschäftsführer des Südburgenland-Tourismus am 7.Juni ausdrücklich bestätigt hat: „Ich habe seit zwei Jahren gewarnt, dass das Verschleudern unseres Angebotes, das Setzen völlig falscher Schwerpunkte und das irgendwann bei den Gästen wieder einsetzende Fernweh dem burgenländischen Tourismus ordentlich zusetzen wird. Tourismuslandesrat Doskozil und sein Geschäftsführer waren mit dieser Erkenntnis offenbar überfordert. Jetzt werden die Betriebe und ihre Angestellten allein gelassen von Geschäftsführern auf Tauchstation und einer Tourismuspolitik, die lieber neue Vereine zur eigenen Belustigung ins Leben ruft, statt endlich ihren Job zu machen. Es ist 5 vor 12 für den burgenländischen Tourismus und seine 20.000 Arbeitsplätze!“, warnt Petschnig.

Das Burgenland kann mehr als Ausverkauf, und deswegen fordert die FPÖ den Landeshauptmann auf, endlich seiner Verantwortung gerecht zu werden und die verantwortlichen Manager endlich zu Taten anzuhalten. Sie haben nur eine einzige Aufgabe, nämlich das Tourismusland Burgenland zu vermarkten. Aber der kommen bis heute sie allesamt nicht nach.

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