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10. Jänner 2022

Doskozils nächste 180 Grad-Wendung

Die heutigen Tageszeitungen setzen wieder einmal LH Doskozil als gewagten Achterbahnfahrer in Szene. Völlig überraschend wechselt er heute die Seiten und spricht sich plötzlich gegen die geplante Impfplicht aus.

Wieder einmal lässt der burgenländische Landeshauptmann mit einer völligen Kehrtwende aufhorchen, indem er sich auf einmal gegen die geplante Impfplicht und für kostenpflichtige PCR-Tests für Ungeimpfte ausspricht: „Doskozil wechselt seine Meinung mittlerweile öfters als andere Menschen ihre Unterwäsche. Bis dato hat er - gleich wie die Bundes-SPÖ - die Impfpflicht forciert. Und jetzt, wo er - wohl gestützt auf Meinungsumfragen - erkennt, dass die FPÖ mit ihren fundierten Bedenken vollkommen Recht hatte, fällt er um und spricht sich plötzlich auch dagegen aus. Ich freue mich ja grundsätzlich auch über späte Einsichten! Man muss aber schon fragen, was das für ein Regierungschef ist, der ständig, um nicht sogar zu sagen tagtäglich, seine Meinung um 180 Grad ändert? Soll das der Bevölkerung Sicherheit geben? In Zeiten wie diesen, wo die Bundesregierung wöchentlich alle Maßnahmen umkrempelt und planlos herumirrt, braucht die Bevölkerung nichts dringender als Stabilität und vor allem Politiker, auf deren Wort man sich verlassen kann!“, so der freiheitliche Landesparteiobmann Alexander Petschnig.

 

„Nach Lektüre der heutigen Zeitungen fragen sich alle, wie lange es wohl dauern möge, bis er wieder aus einer Laune heraus umschwenkt? Denn schon in der Vergangenheit hat Doskozil bewiesen, dass seine Ankündigungen nichts anderes sind als Seifenblasen, die immer binnen kurzer Zeit zerplatzen. Das Burgenland hatte nach seiner Lotterie die höchste Impfquote vorzuweisen, bekam aber trotzdem nicht die von ihm hoch und heilig versprochenen Lockerungen. Im Gegenteil: Doskozil kündigte im vorauseilenden Gehorsam - entgegen seinem davor gegebene Versprechen und noch vor den Ankündigungen der ominösen GECKO-Kommission - drastische Verschärfungen an! Die Impfwilligen wurden auf diese Weise wie zuvor schon die Commerzialbank-Geschädigten getäuscht, wo er auch großspurig Klagen ankündigte, ohne zu berücksichtigen, dass schon im U-Ausschuss sonnenklar war, dass der Bund nicht für die Fehler von Vorständen, Aufsichtsräten und Abschlussprüfern haften wird. Solche vollmundigen Ankündigung bringen Doskozil zwar immer wieder auf die Titelblätter der Zeitungen, bei den Menschen hinterlassen sie aber nur das schale Gefühl, vom Landeshauptmann ein ums andere mal im Stich gelassen zu werden“, so Petschnig.

 

„Kostenpflichtige PCR-Tests sind der nächste Humbug aus dieser Kategorie. Jeder Österreicher zahlt hohe SV-Beiträge, und jetzt sollen die Bürger noch extra für PCR-Tests bezahlen, deren Gültigkeit Doskozil willkürlich und ohne jede medizinische Begründung herabsetzt? Die FPÖ erteilt dieser Entsolidarisierung und vorsätzlichen Spaltung der Gesellschaft eine unmissverständliche Absage! Allerdings werden wir sehen, wie lange es dauern wird, bis auch diese Ansage von Doskozil zerplatzt und er den nächsten Haken schlägt. Allzu ernst kann man die Worte des Landeshauptmannes mittlerweile nicht mehr nehmen!“, so Petschnig abschließend.

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