26. Mai 2026

Doskozils Manila Millionendesaster

FPÖ-Jaksch wirft dem System-Doskozil fehlende Kontrolle, fehlende Transparenz und den sorglosen Umgang mit Steuergeld vor.

„Fast 2 Millionen Euro Steuergeld wurden im Rahmen des Manila-Experiments des Systems Doskozil verbrannt. Und heute weiß offenbar niemand mehr, wo sich ein Teil der angeworbenen Pflegekräfte überhaupt befindet“, reagiert FPÖ-Landtagsabgeordneter Mario Jaksch auf die Beantwortung einer IFG-Anfrage durch die Soziale Dienste Burgenland GmbH.

Laut offizieller Antwort wurden 50 philippinische Pflegekräfte angeworben. Kostenpunkt: unglaubliche 1.794.800 Euro Steuergeld. Also fast 36.000 Euro pro Person. Gleichzeitig erklärt dieselbe Gesellschaft bei den entscheidenden Fragen plötzlich ihre „Unzuständigkeit“.

„Wo arbeiten diese Personen heute? Wie viele sind noch im Burgenland? Wie viele haben sich längst wieder abgeseilt? Das System-Doskozil weiß es offenbar nicht. Und schlimmer noch: Es scheint ihm schlicht egal zu sein“, kritisiert Jaksch.

Besonders brisant sei, dass laut IFG-Antwort keinerlei Evaluierungen, Analysen oder belastbare Erfolgsberichte zum Manila-Experiment existieren.

„Das ist organisierte Verantwortungslosigkeit. Fast 2 Millionen Euro verpulvert, keine Kontrolle, keine Transparenz und am Ende fühlt sich niemand zuständig. Genau so arbeitet der aufgeblähte Doskozil-Apparat“, zeigt sich Jaksch empört über den Umgang mit Steuergeld.

Während Millionen für internationale Pflegeimporte hinausgeworfen werden, versucht das Land gleichzeitig funktionierende burgenländische Pflegeeinrichtungen zu zerschlagen und durch zentralistisches Reißbrett Pflege zu ersetzen.

„Natürlich brauchen wir dringend Pflegekräfte, daran besteht kein Zweifel. Aber das Manila-Modell zeigt klar: Teure, unkontrollierte Importprojekte ohne Konzept sind nicht die Lösung für die Pflege im Burgenland“, so Jaksch.

„Die eigenen Pflegekräfte werden im Stich gelassen, während das System millionenteure Reißbrettprojekte aus dem Boden stampft. Landeshauptmann Doskozil und Landesrat Schneemann agieren nur noch planlos, konzeptlos und zukunftsvergessen", so Jaksch.

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