„Fragen von Jugendlichen an unseren Landesparteiobmann NAbg. Alexander Petschnig haben klar gezeigt, wo die größten Sorgen liegen und bestätigen, was wir Freiheitliche seit Jahren kritisieren“, erklärt LAbg. Sandro Waldmann, Bereichssprecher für Jugend und Lehrlinge.
Leider fehlen immer mehr ausreichend Freizeitangebote und Perspektiven im ländlichen Raum: „Wenn Jugendliche sagen, dass es in den Dörfern keine Möglichkeiten zum Fortgehen gibt, dann ist das ein Armutszeugnis für die Landesregierung. Tourismus und Nahversorgung leben von Nachfrage. Und diese würde es auch vor Ort geben, wenn man Rahmenbedingungen schafft. Bekanntermaßen sind die Gemeinden finanziell überbelastet. Somit ist das Land gefragt, sie zu unterstützen. Statt Millionen in Prestigeprojekte zu stecken, sollte die SPÖ endlich die regionale Gastronomie und Freizeitangebote fördern. Denn Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich treffen und wohlfühlen können“, stellt Waldmann klar.
Es wird auch berichtet, dass es heute schwieriger ist, eine Lehrstelle zu finden als früher. „Das liegt nicht daran, dass unsere Jugend weniger motiviert wäre, sondern daran, dass Betriebe von der Politik im Stich gelassen werden. Wer Betriebe mit Abgaben belastet und sie gleichzeitig durch Landesbetriebe in einen Konkurrenzkampf zwingt, darf sich nicht wundern, wenn Lehrstellen fehlen. Wir brauchen eine echte Lehrlingsoffensive, die beide Seiten unterstützt: Lehrlinge, damit sie eine gute Ausbildung bekommen und Betriebe, damit es sich lohnt auszubilden“, so Waldmann weiter.
Es braucht somit gezielte Förderprogramme für Lehrbetriebe statt Belastungen, mehr Anreize für regionale Gastronomie, Kultur- und Freizeitangebote und eine ehrliche Jugendpolitik mit Hausverstand statt leere Sonntagsreden.
„Unsere Jugend ist das Fundament für die Zukunft des Burgenlands. Wer sie vergisst, schwächt unser Land. Die SPÖ muss endlich aufwachen, oder Platz machen für eine Politik, die die Anliegen der jungen Generation ernst nimmt“, so Waldmann abschließend.