Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres im Burgenland warnt FPÖ-Sozialsprecher Rudolf Smolej eindringlich vor den fortschreitenden gesellschaftlichen Parallelentwicklungen – auch an den Schulen. Die anhaltende Diskussion um das Kopftuch nimmt Smolej zum Anlass, die tiefgreifenden sozialen und politischen Dimensionen dieser Symbolik zu beleuchten.
Nach bestimmten religiösen Auslegungen wird Mädchen das Tragen eines Kopftuchs oft schon ab dem Volksschulalter auferlegt. Für Smolej ist das ein unübersehbares Alarmsignal: „Die Diskussion, junge Mädchen bereits im Volksschulalter zu verhüllen, dokumentiert das Scheitern einer falsch verstandenen Toleranz. Dies zeigt die massive Problematik religiöser gesellschaftlicher Bevormundung und die Entstehung von Parallelgesellschaften in Österreich, die durch die unkontrollierte Masseneinwanderung der letzten Jahre massiv befeuert wurden“, stellt der FPÖ-Abgeordnete klar.
FPÖ-Schulsprecherin Whitfield betont: „Gerade zu Schulbeginn muss eine liberale und westliche Wertegemeinschaft eine unmissverständliche Haltung einnehmen. Hier darf die burgenländische Landesregierung nicht länger wegschauen.“ Der FPÖ-Sozialsprecher Smolej fordert von den politisch Verantwortlichen konkrete Taten statt bloßer symbolischer Handlungen: „Sie muss aktiv werden und solchen integrationsfeindlichen Bestrebungen kompromisslos einen Riegel vorschieben! Das Kopftuch im Kindesalter ist kein bloßes Kleidungsstück. Es ist ein politisches Symbol des politischen Islams und der Intoleranz.“
Beides hat in unserer Heimat schlichtweg nichts verloren – und das gilt ganz besonders für unsere Schulen und alle Bereiche des öffentlichen Lebens, betonen die FPÖ-Abgeordneten.
Die nächste Stufe dieser Entwicklung seien abgeschottete Parallelwelten, in denen radikale Strömungen den Anspruch erheben, als „höchste Instanz“ über das gesellschaftliche Zusammenleben und die Religionspraxis in Österreich zu urteilen. Diesen schleichenden Kontrollverlust dürfe eine liberale und demokratische Gesellschaft mit westlicher humanitärer Werteordnung unter keinen Umständen hinnehmen.
„Diese besorgniserregenden Entwicklungen und Reaktionen auf die Einführung des Verbotes bestätigen leider alle Warnungen, die wir Freiheitlichen seit Jahren aussprechen. Wer ernsthaft Integration und den sozialen Frieden im Burgenland sichern will, muss unsere gesellschaftlichen Grundwerte ohne Wenn und Aber akzeptieren. Wir Freiheitlichen stehen für eine konsequente und kompromisslose Integrationspolitik. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich aggressive islamistische Tendenzen weiter ausbreiten und damit die Zukunft und die Freiheit unserer Kinder gefährden“, so Smolej und Whitfield abschließend.