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06. Februar 2026

Das Gold der Republik: rechtliches Niemandsland?

FPÖ warnt: Ohne klare Eigentumsregeln droht Österreich die gleiche Unsicherheit wie Italien.

Die Gold-Debatte in Italien zeigt Handlungsbedarf: Österreich muss die Eigentumsverhältnisse seiner Goldreserven klären. Die Auseinandersetzung in Italien über die rechtliche Zuordnung der dortigen Goldreserven verdeutlicht ein Grundproblem, das auch Österreich betrifft: Wem gehört das Gold der Nationalbank und wie ist die demokratische Kontrolle abgesichert?

 

„Italien zeigt, wie schnell Unsicherheit entsteht, wenn Eigentumsverhältnisse bei nationalen Goldbeständen nicht eindeutig definiert sind“, erklärt Alexander Petschnig, Sprecher für Gel- und Währungspolitik im Nationalrat. „Eine dahingehende Klärung könnten wir für die Goldreserven der OeNB nach italienischem Vorbild ebenfalls anstreben. Das würde das Vertrauen, die Souveränität und die institutionelle Stabilität unseres Landes stärken.“

Die OeNB verwaltet rund 280 Tonnen Gold, wovon ein erheblicher Teil im Ausland gelagert wird. Für Petschnig ist klar, dass Transparenz und rechtliche Präzision unverzichtbar sind.

 

„Gold ist ein sicherheitsrelevanter Vermögenswert. Gerade deshalb braucht es klare Zuordnungen und Regeln, damit nicht eines Tages politische Interpretationen darüber entscheiden, wem es gehört.“

 

Abschließend sagt Petschnig: „Eine moderne Finanzpolitik darf sich solchen Grundsatzfragen nicht verweigern. Wer staatliche Werte schützt, schützt die Bürger.“

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