Die jüngsten Warnungen der Regulierungsbehörde E-Control vor einer Verdoppelung der Gaspreise sowie das Krisenszenario von Goldman Sachs mit Preisen über 100 Euro pro Megawattstunde wegen stockender LNG-Lieferungen nach Europa sind für den Sozialsprecher der FPÖ Burgenland Rudolf Smolej der endgültige Beweis für das Scheitern der aktuellen Energiepolitik. Während die Haushalte vor den Trümmern einer ideologiegetriebenen Sanktionspolitik stehen, fordern die Freiheitlichen eine sofortige Kehrtwende und echte Preissenkungen.
„Die Quittung für den blinden EU-Sanktionswahn und die krampfhafte Abkopplung von billigem russischem Gas wird nun ungeniert an die heimischen Konsumenten weitergereicht!“, kritisiert Smolej scharf. „Man hat uns das extrem teure, umweltschädliche Fracking- und Flüssiggas (LNG) aus Übersee und Nahost als die vermeintlich ‚saubere Alternative‘ verkauft. Wenn Europa nun kaum noch beliefert wird und die Speicher mager gefüllt sind, sieht man, in welche fatale Abhängigkeit und Sackgasse uns diese Politik manövriert hat. Die einzige vernünftige und billige Alternative, um die Teuerungswelle nachhaltig zu brechen, ist die sofortige Wiederaufnahme verlässlicher und kostengünstiger direkter Gaslieferungen sowie das Ende der CO2-Strafsteuern!“
Massive Kritik übt der freiheitliche Abgeordnete in diesem Zusammenhang auch an der Landespolitik und dem landeseigenen Versorger:
„Es ist ein handfester Skandal, dass die Menschen im Burgenland schon jetzt über 40 Prozent zu viel für ihre Energie im Vergleich zu günstigeren Anbietern bezahlen müssen, während sich die Burgenland Energie saniert und hunderte Millionen in utopische Mega-Projekte wie das ‚Projekt Tomorrow‘ versenkt, die auf dauerhaft hohen Strompreisen basieren. Die vermeintlichen ‚Fixpreis-Garantien‘ der SP-Granden entpuppen sich als Beruhigungspillen, die die kommende Teuerungswelle nicht aufhalten werden.“
Smolej fordert daher ein sofortiges Handeln im Sinne des Konsumentenschutzes:
„Die Burgenländer dürfen nicht länger die Melkkuh für diese verfehlte Energiepolitik der Altparteien sein. Wir fordern ein Ende der Preistreiberei im Land, Nutzung billigerer Alternativen und eine transparente, am Bürger orientierte Tarifpolitik!“, schloss Smolej.