28. April 2026

Das Burgenland darf durch Greenpeace nicht zu einem Asbest-Tschernobyl werden

Panikbilder schaden dem Land – jetzt braucht es klare Fakten und Probebetriebe.

Scharfe Worte findet LAbg. Markus Wiesler zur aktuellen Vorgangsweise von Greenpeace in der Asbest-Debatte im Burgenland. Für Wiesler ist klar: Gesundheitsschutz ist wichtig und ernst zu nehmen. Aber was hier betrieben werde, gehe weit über sachliche Aufklärung hinaus und schade dem gesamten Standort.

„Das Burgenland darf durch Greenpeace nicht zu einem Asbest-Tschernobyl werden. Wer unsere Heimat mit Bildern von Schutzanzügen, Masken und Katastrophenstimmung darstellt, richtet enormen Schaden an. So etwas bleibt in den Köpfen der Menschen hängen. Da sieht niemand mehr eine sachliche Diskussion. Da sehen die Menschen Gefahr, Verseuchung und Panik. Genau das ist verantwortungslos“, so Wiesler.

Greenpeace erzeuge mit dieser Art der Darstellung ein Bild, als wäre das Burgenland ein Sperrgebiet. „Das ist eine Frechheit gegenüber allen Menschen, die hier leben, arbeiten, investieren und ihre Familien ernähren. Unsere Region ist kein Katastrophengebiet. Unsere Gemeinden sind keine Kulisse für Angstmache. Und unsere Betriebe sind keine Kollateralschäden einer NGO-Kampagne“, erklärt Wiesler.

Besonders kritisch sieht Wiesler die Wirkung auf Tourismus, Weinwirtschaft, Gastronomie, Landwirtschaft, Handwerk und regionale Betriebe. „Wer solche Bilder in die Welt setzt, muss wissen, was er tut. Ein Gast sieht Schutzanzüge und kommt nicht mehr. Ein Konsument sieht Panikmeldungen und greift vielleicht nicht mehr zum regionalen Produkt. Ein Betrieb verliert Vertrauen, Aufträge und Kunden. Am Ende zahlen nicht die Kampagnenmacher die Rechnung, sondern die Wirte, Winzer, Hoteliers, Arbeitnehmer und Familien im Burgenland.“

Wiesler spricht von einem massiven Angriff auf den Ruf des Landes. „Greenpeace macht das Burgenland schlecht. Punkt. Diese Organisation spielt mit der Existenz von Menschen, die jeden Tag ehrlich arbeiten. Das ist wirtschaftlich brandgefährlich.“

Auch die Art der Kommunikation sei völlig überschießend. „Wenn man Menschen wie Raumfahrer in Schutzanzügen zeigt, dann ist das kein neutrales Bild. Das ist ein Signal. Genau diese Bilder sind das Problem. Sie transportieren Panik, nicht Aufklärung.“

Wiesler fordert daher, dass rechtliche Schritte gegen Greenpeace ernsthaft geprüft werden. „Wer wirtschaftlichen Schaden verursacht und Betriebe gefährdet, muss Verantwortung übernehmen.“

Für Wiesler steht außer Frage, dass echte Gefahren untersucht und beseitigt werden müssen. „Wo es ein Problem gibt, muss sauber gearbeitet werden. Gesundheitsschutz heißt prüfen, handeln und schützen.“

Das Burgenland brauche jetzt keine Panikmacher, sondern Rückgrat. „Unsere Heimat ist kein Sperrgebiet. Unsere Weinwirtschaft ist kein Risiko. Unser Tourismus ist kein Kollateralschaden. Unsere Betriebe und Arbeitsplätze dürfen nicht beschädigt werden.“

Abschließend hält Wiesler fest: „Das Burgenland ist lebenswert, sicher und gastfreundlich. Liebe Gäste, kommt ruhig ins Burgenland – unsere Heimat hat sich diese Art der Darstellung nicht verdient.“

Auch Bundesrat Thomas Karacsony äußert deutliche Kritik und sieht die Position der Freiheitlichen bestätigt.

„Jetzt zeigt sich klar, dass unsere Forderungen von Anfang an richtig waren. Selbst die eingesetzte Task Force bestätigt, dass die Messungen von Greenpeace nicht korrekt waren. Auf dieser Grundlage ein ganzes Bundesland schlechtzureden, ist schlicht nicht akzeptabel“, so Karacsony.

Besonders kritisch sieht Karacsony die Rolle von NGOs im Entscheidungsprozess. „Eine NGO, die von der Regierung finanziert wird, darf nicht der Maßstab dafür sein, ob ein Steinbruch betrieben wird oder nicht. Entscheidungen dieser Tragweite brauchen belastbare, nachvollziehbare Daten.“

Für Karacsony ist der nächste Schritt klar definiert: „Es muss mit verlässlichen Zahlen gearbeitet werden. Diese können nur durch einen Probebetrieb gewonnen werden. Daher fordere ich einen sofortigen Start von Probebetrieben, um endlich valide Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.“

Karacsony betont abschließend: „Wer Verantwortung trägt, braucht Fakten. Nur so lassen sich Gesundheitsschutz, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung sauber miteinander verbinden.“

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