Angesichts der aktuellen Arbeitsmarktdaten für das Burgenland im September 2026 äußert der FPÖ-Sozialsprecher Rudolf Smolej scharfe Kritik an der Wirtschaftspolitik der Regierung in Eisenstadt. Die Arbeitslosigkeit im Land steigt vor allem im Landessüden dramatisch an. Besonders besorgniserregend ist die Situation insgesamt für ältere Arbeitnehmer und Langzeitarbeitslose, die am härtesten von den Versäumnissen der Landespolitik getroffen werden.
„Während die Landesregierung sich in medienwirksamen Prestigeprojekten sonnt, schlittert das Burgenland tiefer in eine Beschäftigungskrise“, stellt Smolej fest. „Hinter den nackten Zahlen stehen menschliche Schicksale. Vor allem die ältere Generation, die jahrzehntelang ihren Beitrag für unser Bundesland geleistet hat, wird jetzt im Stich gelassen. Es braucht dringend gezielte Beschäftigungsinitiativen statt leerer Versprechungen.“
Als Hauptursache für die mangelnde Handlungsfähigkeit des Landes sieht der FPÖ-Sozialsprecher die verfehlte Budgetpolitik. Durch massive Defizite im Landeshaushalt fehle dem Burgenland mittlerweile jeglicher finanzielle Spielraum, um aktiv gegenzusteuern und die Wirtschaft effektiv zu beleben.
„Die budgetäre Geisterfahrt der letzten Jahre rächt sich jetzt bitter“, so Smolej weiter. „Weil das Geld in ineffizienten Strukturen und teuren Prestigeprojekten versenkt wurde, ist der Topf nun leer. Die Landesregierung hat sich selbst die Hände gebunden. Die Zeche für diese unverantwortliche Budget- und Wirtschaftspolitik zahlen nun die burgenländischen Arbeitnehmer, die keinen Job finden.“
Die FPÖ Burgenland fordert daher ein sofortiges Umdenken:
Stopp von Prestigeprojekten: Umlenkung von Budgetmitteln in die aktive Arbeitsmarktpolitik.
Fokus auf ältere Arbeitnehmer: Spezifische Förderprogramme und Anreize für Unternehmen, die ältere Arbeitssuchende einstellen. „Hier bedarf es der aktiven Gestaltung und einer durchdachten Anreizpolitik. Hochglanzbilder und Showanträge werden kaum reichen“, so Smolej.
Daneben ist Bürokratieabbau und gezielte Impulse für KMU, um nachhaltig Arbeitsplätze im Burgenland zu sichern, ein Gebot der Stunde.
„Es ist fünf nach zwölf. Die Landesregierung muss endlich der Realität ins Auge blicken, den Budgetkurs korrigieren und echte Maßnahmen gegen die steigende Arbeitslosigkeit setzen“, schließt Smolej.