27. August 2026

Burgenländer bluten für Strom – Teuerungswahnsinn stoppen, Burgenland Energie in die Schranken weisen!

Als „untragbaren Zustand auf dem Rücken der burgenländischen Familien und der heimischen Wirtschaft“ bezeichnet der Sozialsprecher der FPÖ Burgenland, Rudolf Smolej, die aktuellen Daten zur Entwicklung der Strompreise.

Während Österreich theoretisch ein Ökostrom-Land sei und über 90 Prozent des Verbrauchs aus erneuerbaren Quellen decke, zahlen die Bürger hierzulande absolute Höchstpreise. Ende 2025 kletterten die Haushaltsstrompreise laut Eurostat auf über 30 Cent pro Kilowattstunde – ein dramatischer Sprung weit über den EU-Durchschnitt.

Besonders tief sitzt der Stachel im Burgenland: Jüngste Daten des Vergleichsportals tarife.at zeigen drastisch auf, wie massiv die heimischen Verbraucher zur Kasse gebeten werden. Gegenüber der Burgenland Energie ergibt sich eine durchschnittliche Ersparnis von satten 40,3 Prozent, wenn Konsumenten zu günstigeren Anbietern wechseln.

„Diese Zahlen sind eine bankrotte Selbsterklärung der Landespolitik und der Burgenland Energie. Es ist ein handfester Skandal, dass die Menschen in unserem Bundesland über 40 Prozent zu viel für ihre Energie bezahlen müssen, während sich die Landesgesellschaft saniert“, kritisiert Smolej scharf. Die kosmetische Stromkostenbremse der Bundesregierung habe den Stöpsel nur kurz auf der Flasche halten können – jetzt schlage die Teuerung erbarmungslos zu.

Der freiheitliche Abgeordnete warnt zudem vor den massiven Schäden für den Wirtschaftsstandort, da auch Betriebe im Schnitt fast zwei Cent mehr pro Kilowattstunde zahlen als die europäische Konkurrenz. Für energieintensive Betriebe wird das Burgenland so ins Abseits manövriert. Dies summiert mit Sonderbelastungen wie der LKW Maut, führt zu einer Überbelastung auf Kosten aller Burgenländer.

"Wir fordern von der Landesregierung ein sofortiges Ende der Preistreiberei, eine echte Entlastung der Haushalte und eine transparente Tarifpolitik der Burgenland Energie. Die Burgenländer dürfen nicht länger die Melkkuh für verfehlte Energiepolitik sein!“ schloss Smolej.

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