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26. August 2021

BIO-Bauern – Existenzen bedroht!

LAbg. Petschnig: „Rinderhalter brauchen Klarheit und Rechtssicherheit. Landeshauptmann Doskozil ist gefordert; nur eine Bio-Wende zu verlangen ist zu wenig!“

Die burgenländischen Bio-Bauern brauchen Klarheit und Rechtssicherheit hinsichtlich der BIO-Rahmenbedingungen betreffend Weideflächen für das Jahr 2022.

Mit dem BIO-Audit 2017 verlangte die Europäische Kommission Änderungen der Rahmenbedingungen für die biologische Landwirtschaft in Österreich, somit auch für das Burgenland. Gleichzeitig tritt  die neue BIO-Verordnung aufgrund einer Verschiebung erst mit 2022 in Kraft. Mit einer Übergangsregelung in Bezug auf die Weideverpflichtung für das Jahr 2020 und 2021 wurde kurzfristig eine Lösung herbeigeführt.
Im kommenden Jahr soll die Übergangsregelung für die BIO-Landwirte laut EU fallen. Somit sind deren Existenzen bedroht.
Viele BIO-Bauern haben sich die Frage gestellt, welche Bestimmungen für ihren Betrieb im kommenden Jahr gelten, und ob der Betrieb überhaupt biologisch weitergeführt werden kann.

LAbg. Petschnig: „Es ist sehr bezeichnend für den Landeshauptmann Doskozil, dass er mit aller Gewalt die „BIO-Wende“ herbeiführen will, dass die Landwirte gezwungen werden, BIO-Stallbauten zu errichten, dass man die „BIO-Wende“ jetzt sogar im Bund fordert, aber nichts für die BIO-Erzeuger tut. Hier lässt Doskozil die BIO-Bauern im Stich und in Unsicherheit zurück. Die SPÖ-Alleinregierung hätte zuerst die Hausaufgaben erledigen sollen, damit die Produzenten eine endgültige Lösung vorfinden und Existenzsicherheit haben. Vielleicht ist die „BIO-Wende schon wieder bald am Ende!“
Auch die Bundesregierung müsste hier aktiv werden. Türkise und Grüne lassen hier ihr Klientel völlig im Stich. Leider wird von Seiten der EU auf die österreichischen Gegebenheiten und kleinen Strukturen nicht Rücksicht genommen,“ so Petschnig abschließend! 

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