Gestern, am 29. September wurde bekannt, dass sich die noch im Sommer geäußerte Zuversicht des Finanzvorstandes der Burgenland Energie, Reinhard Czerny, hinsichtlich einer Vertragsverlängerung nicht bestätigen wird.
„Czerny selbst hat gestern zwar sein Interesse an einer Verlängerung seines Jobs dementiert. Die Vorgänge der vergangenen Wochen lassen aber nur einen Schluss zu: Czerny ist nach Hans-Peter Rucker und Johann Sereinig das mittlerweile dritte Opfer der völligen politischen Willkür der Doskozil-SPÖ in der Burgenland Energie – und das, obwohl er dem Landeshauptmann offenbar jeden Wunsch von den Augen abgelesen und das hochkritische Projekt Tomorrow führend mitzuverantworten hat. Und auch wenn noch zu hinterfragen sein wird, welche Golden-Handshake-Regelung auf Kosten der Kunden der Burgenland Energie Czerny zu seinem Rückzug überredet haben könnte, ist klar: Auch die willfährigsten Manager sind bei Doskozil nicht mehr sicher! Die Doskonomics-Revolution frisst gewissermaßen ihre Kinder“, kommentiert FPÖ-Wirtschaftssprecherin LAbg. Michelle Whitfield die Ereignisse.
Unterstützt wird diese Einschätzung von FPÖ-Energiesprecher LAbg. Sandro Waldmann: „Die Burgenland Energie ist zum totalen politischen Spielball geworden. Aufsichtsräte und Führungskräfte werden nach Belieben ausgetauscht, nur um die völlige Abhängigkeit des Unternehmens von der Landespolitik zu demonstrieren. Man darf gespannt sein, wer jetzt als Sieger der auch vom Rechnungshof heftig kritisierten ‚Ausschreibungspolitik‘ hervorgehen wird. Sonnenklar ist aber schon jetzt, dass wirtschaftlich höchst riskante Ideen wie das Projekt Tomorrow auf Biegen und Brechen weiter durchgesetzt werden. Als Kunde der Burgenland Energie, der dafür auch noch zahlen darf, kann einem angst und bange werden!“
Für die FPÖ steht fest: Von all den Rochaden werden nur höhere Kosten für Haushalte und Unternehmen sowie enorme Risiken für die Landesfinanzen übrig bleiben. Die Cashcow der Landesholding blickt in eine ausgesprochen problematische Zukunft!