Skip to main content
22. Juni 2020

Asylzentrum in Eisenstadt: Tschürtz erschüttert über abstruse Ideen Nehammers

FPÖ fordert Innenminister auf, das Burgenland endlich von seinen Vorhaben zu verschonen

Eisenstadt, 21.06.2020 (FPD): Nach seiner unüberlegten Wortmeldung wenige Tage vor der vergangenen Landtagswahl, in der er bereits einmal über grenznahe Asylzentren unter anderem im Burgenland philosophiert hatte, stößt Innenminister Nehammer nun wenige Monate danach ein weiteres mal in dasselbe Horn. Mittels eines ministeriumsinternen Erlasses will er herbeiführen, dass gewisse Gruppen von Asylwerbern – vorgeblich handelt es sich um solche mit herkunftsbedingt niedriger Anerkennungswahrscheinlichkeit – in Eisenstadt konzentriert beamtshandelt werden.

Diese Pläne rufen prompt FPÖ-Klubobmann und Sicherheitssprecher Johann Tschürtz auf den Plan: „Wenn man sein Tun im Lauf der Zeit so beobachtet, kommt man unweigerlich zum Schluss, dass Karl Nehammer sicher eine der skurrilsten Figuren der gesamten Bundesregierung ist. Und noch dazu eine, die offenbar völlig lernresistent und ausschließlich auf das türkise Marketing-Blabla fokussiert ist. Wie daneben muss man sein, weitestgehend unbeteiligte Gebietskörperschaften wie das Burgenland als solches oder auch die Landeshauptstadt Eisenstadt ohne jede Form der Rücksprache mit einem überdimensionierten Asylzentrum für ganz Ostösterreich heimsuchen zu wollen? Mir fehlen fast die Worte!“, empört sich Tschürtz.

Aus diesem aktuellen Anlass fasst der freiheitliche Sicherheitssprecher namens des Burgenlandes und seiner Menschen nochmals die hierzulande einhellig vertretene Position zusammen: „Herr Nehammer, wir wollen und brauchen im Burgenland kein Asylzentrum! Ein Umstand, der im Prinzip für ganz Österreich gilt. Denn es wäre Ihr Job, endlich eine ordentliche Grenzüberwachung sicherzustellen, sodass Asylwerber – insbesondere solche mit „geringer Anerkennungswahrscheinlichkeit“ – unser Staatsgebiet erst gar nicht mehr betreten! Wenn Sie mit solcherart elementarer Logik augenscheinlich schwerst überfordert sind, wäre es für die ganze Republik das Beste, Sie würden Ihren Hut nehmen. Angestellt haben Sie in den vergangenen Monaten wahrlich genug!“, schloss Tschürtz.

© 2020 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.