Der FPÖ-Sozialsprecher zeigt sich schockiert über die anhaltend negative Entwicklung am Arbeitsmarkt im Burgenland und fordert rasche Entlastungen für heimische Betriebe. Smolej warnt vor einem „toxischen sozialen Cocktail“ aus steigenden Belastungen, sinkenden Stellenzahlen und vor allem explodierenden Zahlen bei den Langzeitarbeitslosen.
„Ein Plus von zehn Prozent bei den Langzeitarbeitslosen und insgesamt fast 10.000 Burgenländer ohne Arbeit sind ein ernsthaftes Alarmsignal, das niemand mehr schönreden kann“, warnt Smolej.
Angesichts dieser jüngsten Daten des Arbeitsmarktservice Burgenland übt Smolej scharfe Kritik an der amtierenden Landesregierung. Der galoppierende Anstieg der Arbeitslosigkeit, gepaart mit einem spürbaren Einbruch bei den offenen Stellen und Lehrplätzen, sei das direkte Resultat einer völlig verfehlten Wirtschafts- und Sozialpolitik.
Insbesondere die steigenden Belastungen, hohen Energiekosten und die schwerfällige Bürokratie für Unternehmer und Betriebe führen zu Produktionsverlagerungen und Neuausrichtungen der Strategien vieler Unternehmer beziehungsweise auch zur Resignation und zum Ende des Unternehmens.
„Während die Teuerung die Menschen fest im Griff hat, befeuert die Landespolitik diesen sozialen Giftcocktail durch zusätzliche bürokratische Belastungen, explodierende Energiekosten und das Fehlen echter Wirtschaftsimpulse. Die burgenländischen Arbeitnehmer und Betriebe zahlen nun die Zeche für diese verfehlte Politik“, stellt Smolej klar.
Besonders kritisch sieht Smolej den angekündigten Sparkurs bei Programmen für Langzeitarbeitslose, der auf dem Rücken derer ausgetragen werde, die ohnehin am härtesten vom Jobverlust betroffen sind. Stattdessen versickert nach Ansicht der FPÖ das Geld im Burgenland in verstaatlichten Prestigeprojekten und aufgeblähten Verwaltungsstrukturen, anstatt dort zu helfen, wo der Wohlstand des Landes geschaffen wird: bei den kleinen und mittleren Unternehmen sowie beim heimischen Industriestandort.
„Statt teure Showpolitik Marke Doskozil und Pseudoinitiativen einzuführen, muss die Landesregierung endlich die eigenen Kosten senken und die burgenländischen Betriebe tatkräftig unterstützen“, fordert der FPÖ-Politiker.
Für die Freiheitlichen steht fest, dass sich der burgenländische Arbeitsmarkt nur durch eine starke und entlastete Wirtschaft erholen kann.
„Wir fordern seit Jahren einen Bürokratie-Stopp, gezielte KMU-Förderung, die Sicherung von Lehrplätzen, die Attraktivierung der dualen Ausbildung und natürlich einen Fokus unserer Sozialpolitik auf Inländer. Die SPÖ-Regierungen handeln jedoch nicht. Die Zeche zahlen wir Burgenländer“, kritisiert Smolej und betont die wichtigsten Punkte:
Reduzierung bürokratischer Hürden für burgenländische Betriebe zur Sicherung von Arbeitsplätzen.
Direkte Unterstützung des gewerblichen Mittelstandes und des Industriestandortes statt teurer staatlicher Showprojekte.
Attraktivierung der dualen Ausbildung, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und der Jugend eine Perspektive zu bieten, im Land bleiben zu können.
Vorrang für heimische Arbeitnehmer beim Zugang zum Arbeitsmarkt und bei qualifizierten Umschulungsmaßnahmen.
„Wir brauchen im Burgenland ein echtes, nachhaltiges Krisenmanagement statt billiger Versprechungen, die am Ende keine einzige Existenz retten. Das Geld muss endlich wieder direkt bei unseren Bürgern und jenen Betrieben ankommen, die Arbeitsplätze im Land sichern. Wir Freiheitlichen stehen als einzige Partei an der Seite der Burgenländer“, so Smolej abschließend.