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05. April 2022

Abwehr des Flüchtlingsquartiers in Bruckneudorf

Gemeinde muss dass gegebene Zeitfenster nutzen, um die Gefahr einer möglichen Reaktivierung als Flüchtlingslager dauerhaft zu beseitigen.

Ein großes Aufatmen erfolgte in der Gemeinderatsitzung vom 31.03.2022 nach der offiziellen Verkündigung der Abwehr eines Flüchtlingsquartiers im Bruckneudorfer-Containerdorf. Nicht nur, dass nun keine jungen, männliche Wirtschaftsflüchtlinge in großer Zahl wie vom Innenministerium ursprünglich angedacht einquartiert werden, wird das Lager auch für ukrainische Kriegsflüchtlinge nicht genutzt werden. Völlig zurecht, wie die Freiheitlichen im Ort befinden: „Die Unterbringung ist für Frauen und Kinder schlicht und ergreifend aus mehreren Gründen suboptimal. Neben den beklemmenden Platzverhältnissen, mangelnden Hygieneeinrichtungen und fehlenden Kindereinrichtungen, ist auch die Lage direkt neben einer höchstaktiven Kaserne für gerade vom Krieg geflohene mit Sicherheit nicht die beste Lösung. Da die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung so groß ist, ist die private Unterbringung auf jeden Fall zu bevorzugen. Zumal derzeit mehr private Unterkünfte im Burgenland zur Verfügung stehen als benötigt werden.“

Ob die Absage mit Blick auf die anstehende Gemeinderatswahl in Zusammenhang gebracht werden kann, ob aufgrund des offensichtlichen Widerwillens aus der Bevölkerung, ob aus politischer Angst, dass sich dieser in der FPÖ kanalisiert, welche seit jeher beim Thema Asyl und Migration kein Blatt vor dem Mund nimmt, sei dahingestellt.

Klar ist allerdings für die FPÖ Bruckneudorf-Kaisersteinbruch und deren Obmann und Gemeinderat Mario Jaksch, dass man den sich nun bietenden Zeitraum umgehend nutzen muss, um die vom Bürgermeister vielzitierten kurz vor Abschluss stehenden Kaufverhandlungen mit dem Österreichischen Bundesheer endlich abzuschließen: „Wenn momentan auch das schlimmste verhindert werden konnte, so wissen wir doch alle nur zu gut wie rasch sich derzeit die politischen Verhältnisse wieder drehen können. Damit dieses Damoklesschwert nicht weiterhin unheilvoll über unser aller Köpfe baumelt, müssen wir das gegenwärtige Zeitfenster nutzen, um schnellstmöglich Eigentümer dieses Grundstückes zu werden, um damit die Gefahr der Reaktivierung als Asylunterkunft dauerhaft zu beseitigen.“

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