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13. Juli 2021

32-jähriger Senioren-Ombudsmann: SPÖ betreibt Arbeitsplatzbeschaffung auf Kosten unserer älteren Generation

FPÖ-Benkö: Wichtiges Thema ‚Pflege‘ bleibt Sorgenkind

Die Arbeitsbeschaffung im burgenländischen Landesapparat geht in eine neue Runde. Durch eine Ombudsstelle für Burgenlands Senioren hat die SPÖ einmal mehr eine neue Arbeitsstelle geschaffen. Seniorensprecherin Ilse Benkö ist fassungslos: „Unsere ältere Generation hat ihr Leben lang einen wichtigen Beitrag für unser Land geleistet und sich einen Ansprechpartner für ihre Anliegen verdient. Dass nun jedoch genau jene wichtige Funktion von einem 32-Jährigen ausgeübt werden soll, welcher noch am Anfang seiner Lebenserfahrung steht, ist unbegreiflich. Diese Aktion der SPÖ zeigt einmal mehr, dass es ihr nicht um unsere Senioren, sondern lediglich um parteipolitische Arbeitsbeschaffung geht. Unsere ältere Generation braucht eine Ansprechperson, die ihre Anliegen kennt und sich selbst damit identifizieren kann. Nur so kann eine bestmögliche Hilfe erfolgen und auf die Bedürfnisse eingegangen werden.“

FPÖ fordert Pflegeombudsmann
Landtagsabgeordnete Ilse Benkö sieht die immer mehr werdenden Anlaufstellen problematisch. „Die Landesregierung installiert einen Ansprechpartner nach dem anderen. Mittlerweile gibt es für nahezu jede Kategorie eine Auskunftsstelle. Für mich stellt sich die Frage, ob die Damen und Herren der SPÖ selbst noch den Durchblick haben, bei welchem Anliegen jetzt welche Anlaufstelle die richtige ist. Es wäre viel wichtiger, überschneidende Themen zu bündeln und eine Anlaufstelle für einen gesamten Bereich zu erstellen. Leider kann man durch die SPÖ-Alleinherrschaft diese Postenerschaffungen nicht stoppen. Wir fordern daher jene Anlaufstelle, die wenigstens Sinn macht:
einen Pflegeombudsmann, der über sämtliche Möglichkeiten im Pflegebereich Auskunft geben kann und gleichzeitig Anlaufstelle für die Bürokratiebewältigung ist. Denn im Bereich Pflege hat sich viel getan. Das Angebot reicht von sozialen Diensten, über pflegende Angehörige bis hin zu Anstellungen von Pflegepersonal über Agenturen und ist mit einer Unmenge an Bürokratie und ‚Zettelwirtschaft‘ verbunden, welche von den Betroffenen meist nur schwer - wenn überhaupt – zu bewältigen ist. Das würde den Weitblick für unsere ältere Generation zeigen!“ so FPÖ-Pflegesprecherin Ilse Benkö abschließend.

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