20. August 2026

Whitfield/Kuchelbacher: „Doskozil, Haider-Wallner und Bürgermeister Steiner quälen Pendler für ein sinnloses Verkehrsexperiment“

FPÖ Bezirk Eisenstadt gegen Fahrspuren-Halbierung auf der Mattersburger Straße – Whitfield fordert Offenlegung der politischen Hintergründe und kündigt Anfragen an!

Rund 17.500 Fahrzeuge täglich, eine der wichtigsten Einfahrtsachsen Eisenstadts – und ausgerechnet dort werden die Fahrspuren halbiert. Für die FPÖ Bezirk Eisenstadt ist das kein zukunftsweisendes Verkehrskonzept, sondern ein Experiment auf dem Rücken jener Menschen, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind.

„Man schafft künstlich einen Flaschenhals und will anschließend messen, ob es staut. Pendler, Arbeitnehmer und Familien werden dabei zu Versuchskaninchen einer Verkehrspolitik, die mit ihrem Alltag offenbar wenig zu tun hat“, kritisiert FPÖ-Bezirksparteiobfrau LAbg. Michelle Whitfield.

Besonders erklärungsbedürftig ist für die FPÖ die politische Konstellation hinter dem Projekt. Bürgermeister Thomas Steiner trägt das gemeinsam mit dem Land umgesetzte Projekt mit. Gleichzeitig ist die grüne Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner weiterhin politisch in Eisenstadt verankert und Mitglied des Beirats der Eisenstadt Infrastruktur KG.

Whitfield fragt daher: „Welche politischen Absprachen stehen hinter diesem Projekt? Und was hat Bürgermeister Steiner im Gegenzug dazu bewogen, eine der wichtigsten Verkehrsadern seiner Stadt derart beschneiden zu lassen? All das werde ich mit schriftlichen Anfragen ans Tageslicht bringen!“

Angesichts der politischen Konstellation und der massiven Auswirkungen des Projekts sei volle Transparenz darüber angebracht, wie diese seltsame Entscheidung zustande gekommen ist.

Auch Ing. Harald Kuchelbacher, geschäftsführender FPÖ-Bezirksparteiobmann, warnt vor den Konsequenzen: „Der Verkehr löst sich durch eine gesperrte Fahrspur nicht in Luft auf. Er staut sich oder weicht in andere Straßen aus. Bezahlen werden dieses Experiment jene Menschen, die morgens ohnehin unter Zeitdruck ihre Kinder zur Schule bringen oder rechtzeitig an ihren Arbeitsplatz müssen.“

„Sichere Querungen für Fußgänger und Radfahrer sind sinnvoll und notwendig. Aber dafür muss man nicht eine zentrale Verkehrsader abbinden“, so Whitfield. „Doskozil und Steiner sollen erklären, warum sie den eigenen Bürger und tausenden Pendlern dieses Experiment antun. Eisenstadt braucht Lösungen statt künstlich produziertem Verkehrschaos.“

Die FPÖ Eisenstadt fordert die Verantwortlichen auf, die Fahrspuren wieder vollständig freizugeben und offenzulegen, wer die Fahrspurreduktion vorgeschlagen hat, welche politischen Gespräche dazu geführt wurden und auf Basis welcher konkreten Verkehrsdaten diese Entscheidung getroffen wurde.

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