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12. Jänner 2021

Unkontrolliertes Ausweichen im Grenzverkehr sorgt für Ärger!

FPÖ fordert Möglichkeit zeitweiliger Schließung des Grenzüberganges in Andau

Die ‚Weihnachtsfeiertage‘ sind vorbei und der Alltag rollt wieder ins Land. Das zeigt sich auch auf Burgenlands Straßen. Vor dem Grenzübergang Nickelsdorf wird von kilometerlangen Autoschlangen berichtet, weil sich einreisende Autofahrer den strengen Corona-Kontrollen unterziehen müssen.

Dass dieses Warten manchen Verkehrsteilnehmern zu lange dauert, zeigt sich in den anliegenden Gemeinden. So kommt es seit Tagen zu einem massiven Anstieg des Verkehrsaufkommens in der Gemeinde Andau im Bezirk Neusiedl, wo tausende PKWs aus Osteuropa den dortigen kleinen Grenzübergang als angenehme Ausweichmöglichkeit nutzen. „Dass die Grenzen kontrolliert werden und es bei einem erhöhten Verkehrsaufkommen immer wieder zu Staus kommt, ist nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist allerdings, dass die auf der Hand liegenden Ausweichmöglichkeiten, die von den Verkehrsteilnehmern gesucht werden, faktisch nicht kontrolliert werden! Es kann wohl niemand erklären, warum am Hauptgrenzübergang in Nickelsdorf pedantisch kontrolliert wird, während die umliegenden kleineren Grenzübergänge, die nun als Schleichwege genutzt werden, komplett ignoriert werden. Es scheint, als ob man davon nichts wissen wolle“, so FPÖ-Gemeinderat und Ortsparteiobmann Bernd Brettl.

Durch die hohe Mehrbelastung in Andau sind die Bewohner alles andere als glücklich. Immer lauter werden die Forderungen nach einer konsequenten Ausweitung der Grenzkontrollen - bis hin zur zeitweiligen Schließung des Grenzüberganges in der Neusiedler Gemeinde: „In einer Marktgemeinde wie Andau mit rund 2300 Einwohnern ist die derzeitige Situation, wo tausende Autos mit ungarischem Kennzeichen plötzlich durch die Ortschaft rollen, untragbar. Es ist unverständlich, dass hier nicht schleunigst entgegengewirkt wird. Wir fordern vom Innenministerium, die Kontrollen auch auf die umliegenden Grenzübergänge auszuweiten! Und wenn das BMI untätig bleibt, muss das Land Burgenland die Möglichkeit schaffen, wie bereits am Grenzübergang in der Marktgemeinde Schattendorf auch in Andau die Möglichkeit eines temporären Fahrverbotes auf der Zugangsstraße zu erlassen! Wir müssen unsere Burgenländerinnen und Burgenländer schützen, und werden als FPÖ daher einen entsprechenden Entschließungsantrag in den Landtag einbringen! Dann wird sich zeigen, wer auf der Seite der Andauerinnen und Andauer steht“, schließt Landtagsabgeordneter Alexander Petschnig.


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