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10. September 2018

SPÖ-Landesparteitag: FPÖ dankt Hans Niessl und gratuliert neuem Vorsitzenden Hans Peter Doskozil

Eisenstadt, am 08.09.2018 (FPD) – Landesrat Mag. Hans Peter Doskozil wurde heute beim Landesparteitag der SPÖ in Oberwart zum neuen Landesparteivorsitzenden gewählt. Er folgt damit Landeshauptmann Hans Niessl nach fast 18 Jahren an der Spitze der Sozialdemokraten nach. Als Landeshauptmann soll Doskozil Niessl im ersten Quartal 2019 ablösen.

Tschürtz: „Niessl stets ein ehrenhaftes Gegenüber, hat 2015 Mut bewiesen.“
Der Landesparteiobmann des Koalitionspartners FPÖ, LH-Stv. Johann Tschürtz, spricht Niessl gegenüber dem Freiheitlichen Pressedienst Dank und Anerkennung aus:

„Hans Niessl war stets ein ehrenhaftes Gegenüber als Parteichef, ein guter und fairer Kollege, ein Mann mit Handschlagqualität – auch in den langen Jahren, in denen ich ihm im Landtag als Oppositionsführer gegenübergestanden bin. Das war zweifelsfrei die Basis dafür, dass wir im Jahr 2015 als Koalitionspartner zusammenfinden konnten.

Mit seiner damaligen Entscheidung als Landesparteivorsitzender, den Ausgrenzungswahn der SPÖ gegen uns Freiheitliche zu brechen, hat er großen Mut bewiesen – das war intern sicher nicht die einfachste Zeit für ihn. Er hat damit aber auch bewiesen, dass er das Ohr am Wähler hat, ein vorbildlicher Demokrat ist. Ich bedanke mich herzlich bei ihm.“

Dem neuen SPÖ-Parteivorsitzenden gratuliert Tschürtz: „Ich gratuliere Hans Peter Doskozil zu seiner Wahl und wünsche ihm für seine neue Aufgabe alles Gute. Die vergangenen Monate durften wir ja schon gemeinsam als Kollegen in der Regierung verbringen und auf Grundlage dieser Erfahrungen freue ich mich auf die weitere, gute Zusammenarbeit unserer Parteien.“

Freiheitliche Mandatare werden Doskozil zum Landeshauptmann wählen
Dankesworten und Gratulationen schließt sich auch der Freiheitliche Landtagsklub an. FPÖ-Klubobmann Géza Molnár bestätigt zudem einmal mehr:

„Selbstverständlich wird die Wahl Hans Peter Doskozils zum Landeshauptmann auch mit den Stimmen der FPÖ-Abgeordneten erfolgen – wie schon seine Wahl zum Landesrat. Einerseits entspricht das dem Koalitionsvertrag, andererseits geht es aber vor allem darum, den rot-blauen Weg für das Burgenland nahtlos und erfolgreich bis zur Wahl 2020 fortzusetzen.“

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