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20. Oktober 2015 | Medien

Soll Skulptur Nachahmung provozieren?

„Die Freiheit der Kunst ist eine Sache, die Akzeptanz in gewissen Bereichen eine andere. Die Skulptur bei der Volksschule in Stegersbach hat in der vorhandenen Art dort nichts verloren. Das ist meine Meinung als Familienvater und ehemaliger Pädagoge“, sagt LAbg. Mag. Richter.

Eisenstadt, 20.10.2015 (FPD) – Zur Aufstellung der umstrittenen Skulptur vor einer Schule in Stegersbach meint LAbg. Mag. Johann Richter: „Es wird heutzutage immer schwieriger, in Schulklassen für ein gewisses Maß an Disziplin, Aufmerksamkeit und Ordnung zu sorgen, abgesehen davon, dass diese Kriterien heute ja sowieso verpönt sind und als gestrig und nicht dem heutigen „Mainstream“ entsprechend abgelehnt werden.
Daher ist besagte Skulptur eines Mädchens mit heraushängender Zunge und Stinkefinger leicht als versteckte oder sogar offene Aufforderung für provokantes und auffälliges Verhalten von Kindern und Schülern Autoritätspersonen gegenüber zu verstehen. Aus diesem einfachen Grund soll die Skulptur von mir aus an irgendeinem anderen Standort aufgestellt werden, aber möglichst nicht vor einer Schule. Mich wundert die positive Beurteilung durch den Direktor der Schule und den Bürgermeister von Stegersbach, aber vielleicht scheuen sie auch davor zurück, gegen den heutigen Zeitgeist zu verstoßen.“
Richter weiter: „Heutzutage scheint nämlich oft der eigentliche und einzige Zweck der Kunst und anderer pseudokünstlerischer Veranstaltungen Provokation und Polarisation zu sein, siehe Schwulen- und Lesbenparties, Genderwahn, Homoehen Conchita-Manie, sexuelle Freizügigkeit usw.
Werte wie Anstand, Moral, und Charakter gelten als nicht mehr wichtig, wenn nicht gar als rassistisch motiviert.  Auch Werte wie Tradition, Familie, Heimat und Christentum sind dadurch in Verruf geraten.“
„Ob das auf lange Sicht eine gute und positive Entwicklung für unsere zukünftige Generation darstellt, sei dahingestellt“, meint Mag. Richter abschließend.

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