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27. November 2015

LH-Stv. Tschürtz: Funktionierende Integration braucht Regeln mit Sanktionen

Verpflichtend aufliegende Wertekataloge in Asylunterkünften

Eisenstadt, 27-11-2015  -  Der von Bundesminister Kurz kürzlich präsentierte Integrationsplan ist in der gegenwärtigen Situation wichtig, hätte allerdings schon viel früher vorliegen müssen, betont Burgenlands LH-Stellvertreter Johann Tschürtz,  der die Bundesregierung auffordert entschlossen Maßnahmen zu setzen. .„Integration kann nur mit Regeln und bei Verweigerung mit möglichen Sanktionen zielführend sein“, so Tschürtz. 

„In vielen Punkten stimmen wir überein, insbesondere, dass die Vermittlung unserer Sprache, Werte, Traditionen und Kultur für Asylanten verpflichtend sein muss“, notwendig sei ein Maßnahmenpaket, um Konflikte  im Zusammenleben mit den Asylanten  zu vermeiden bzw. zu entschärfen.

Was die Wertevermittlung angeht, sollten auch Fragen des alltäglichen Umgangs und der Ethik berücksichtigt werden. Dass für diese wichtigen Themen  nur acht Stunden vorgesehen sind, zeigt, dass man nicht mit der notwendigen Sorgfalt  an diese wichtige Sache herangeht. „Fakt ist, dass die bisherige Integrationspolitik halbherzig ist. „Es muss ein Konzept für die Integration erstellt werden. Zweifellos  bedarf es Regeln mit Sanktionen, damit diese endlich funktioniert“, betont LH-Stv. Tschürtz.

Die Bundesregierung müsse darüber hinaus dafür Sorge tragen, dass dieser Wertekatalog in allen Asylunterkünften für die Bewohner aufliegt, wenn notwendig in mehreren Sprachen und einsehbar, um eine optimale Integration gewährleisten zu können.

 

 

 

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