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24. März 2021

Gesamtverkehrsstrategie Burgenland 2021

SPÖ, ÖVP und Grüne fegen die Verlängerung der A3 nun endgültig vom Tisch

Bei der heute stattgefundenen Besprechung aller im Landtag vertretenen Fraktionen ging es um die Gesamtverkehrsstrategie Burgenland 2021. In dieser sollte die inhaltliche Thematik festgelegt werden. FPÖ Verkehrssprecher Alexander Petschnig zeigt sich nach dieser Online-Verhandlung enttäuscht: „Nun ist es fix: In der Gesamtverkehrsstrategie 2021 wird festgehalten, dass die Verlängerung der A3 endgültig vom Tisch ist. Die Ablehnung von SPÖ, ÖVP und Grünen hat sich bereits in der Landtagssitzung, wo der Antrag betreffend die Verlängerung der A3 behandelt wurde, abgezeichnet. Nichts desto trotz ist unverständlich, warum sich alle drei Parteien so vehement gegen dieses Bauvorhaben wehren. Der Bau der M85 auf ungarischer Seite ist bereits abgeschlossen und auch wenn das die Herrschaften der SPÖ, ÖVP und Grünen nicht wahr haben wollen: Die Verkehrsteilnehmer werden ohne Autobahnverlängerung auf Burgenlands Landes- und Gemeindestraßen ausweichen und durch unsere Ortschaften donnern, um an ihr geplantes Ziel zu kommen.“

Nicht weniger fragwürdig sieht Landtagsabgeordnete Ilse Benkö die ablehnende Haltung zur Bahnstrecke Oberwart-Szombathely: „Nach dem Gleisabbau bis Rechnitz geht es nun dem nächsten Bahninfrastrukturvorhaben an den Kragen. Auch die geplante Bahnstrecke Oberwart-Szombathely soll in der Gesamtverkehrsstrategie 2021 nicht berücksichtigt werden. Warum sich die SPÖ-Alleinregierung vermehrt gegen die Attraktivierung des Südburgenlandes stellt, ist unverständlich. Vor allem vor dem Aspekt, dass unser Herr Landeshauptmann aus dem Süden kommt und die Problematik der öffentlichen Verkehrsanbindungen kennen sollte.“

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