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02. Oktober 2018

FPÖ verteidigt Pläne zur Landwirtschaftskammer: „Bauern und Verbraucher stehen im Mittelpunkt.“

„Die Landwirtschaftskammer ist gefährdet.“ So lautete der Titel einer Pressekonferenz, zu der eben jene Kammer für heute Mittag kurzfristig eingeladen hatte. Anlass des Notrufs: Die rot-blaue Koalition hegt den Plan, der Kammer die Hälfte der bisherigen jährlichen Förderung des Landes zu streichen. Die FPÖ weist Kritik daran zurück.

Klubobmann Géza Molnár: „Die Kammer bejammert ihre eigene ‚Gefährdung‘ und die ÖVP in erster Linie den angeblich drohenden Abbau von Kammermitarbeitern. Weder die Landwirte noch die Verbraucher scheinen bei den Schwarzen oberste Priorität zu genießen. Das ist entlarvend und gleichzeitig der entscheidende Unterschied zum rot-blauen Zugang.“

Molnár hält fest, dass zukünftig kein Euro weniger bei den Landwirten ankommen werde, „egal ob über die massiv erhöhten Zuschüsse zur Hagelversicherung oder über die verstärkte Förderung des Biolandbaus.“ Zudem verweist der FPÖ-Mandatar auf die ohnehin privilegierte Stellung der Landwirtschaftskammer und verabsäumte interne Strukturreformen:

„Es ist ja ganz generell zu hinterfragen, warum die Landwirtschaftskammer im Gegensatz zu Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer Mittel vom Land erhält. Auffällig ist auch, dass seit dem Jahr 1995 fast 60 Prozent der Bauern zugesperrt haben, aber der Personalstand in der Landwirtschaftskammer um gerade einmal 6 Köpfe auf 104 Mitarbeiter gesunken ist.“

FPÖ-Klubobmann Géza Molnár abschließend: „Das, was die ÖVP jetzt tut, ist genau das, was sie umgekehrt der SPÖ vorwirft, wenn es etwa um die Reform der Sozialversicherungsträger geht: jammern und sich ausschließlich um den Verlust von Pfründen sorgen. Uns geht es um den Kunden, Landwirt, Verbraucher, den Bürger – nicht um den Verwaltungsspeck.“

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