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30. April 2018

FPÖ Stampfel: Verbot der Neonicotinoide ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung!

Die Agrar- und Umweltsprecherin der FPÖ Burgenland, LAbg. Karin Stampfel, begrüßt das unlängst ausgesprochene Neonicotinoid-Verbot der EU-Kommission und nennt es einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.

Karin Stampfel begrüßt die Entscheidung des EU-Spezialausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel (PAFF), den Einsatz von Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam im Freiland zu verbieten. Die drei Pestizide gehören zur Gruppe der sogenannten Neonicotinoide, die schon seit langem im Verdacht stehen, einer der Hauptauslöser für den zu beobachtenden Rückgang der Artenvielfalt bei Insekten zu sein. Allerdings müsse man jetzt auch danach trachten, den Landwirten – speziell den Zuckerrübenproduzenten – leistbare und wirkungsvolle Alternativen zu den ab Jahresende verbotenen Substanzen bieten zu können. Damit meint Stampfel die Investition in die Forschung nach geeigneten Ersatzpräparaten, um nicht Teilbereiche der Landwirtschaft vor größere Probleme zu stellen.

„Das Verbot der Neonicotinoide darf allerdings nicht die einzige Maßnahme bleiben, um dem Bienensterben entgegenzuwirken. Man weiß aus Studien, dass Monokulturen und Großfeldbewirtschaftung, wie sie in weiten Teilen Europas betrieben wird, den Rückgang der Bienenvölker begünstigt. Auch die Ausbreitung der Großstädte und der damit verbundene Rückgang an Wiesen mit Blütenvielfalt, wie auch die Vorliebe für den kurz geschorenen Wembley-Rasen in Gärten und Parkanlagen, der für Bienenvölker nahezu nutzlos ist, blieb nicht ohne Wirkung“, so LAbg. Stampfel.

„Hier wäre Information von Vorteil, wie Städteplaner aber auch Herr und Frau Österreicher ihr Umfeld nicht nur schöner gestalten könnten, sondern auch so, dass es wieder Bienen anlockt. Auch ein kleiner Garten kann mit bewusst gesetzten Pflanzen ein El Dorado für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge werden. Ein bunter, belebter Garten ist doch allemal schöner als kurzer Rasen, der von blütenlosen Hecken umspannt ist!“ meint Karin Stampfel abschließend.

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