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11. Juni 2019

FPÖ reagiert rasch auf inakzeptables FB-Posting – Petrik forciert Vergleich Doskozil-Miloševiæ

Doskozil auf Petriks Seite über Wochen mit angeklagtem Kriegsverbrecher verglichen

Burgenlands Grüne behaupten, in der Ortsgruppe der FPÖ in Pinkafeld hätte man „Sehnsucht nach einem Wiedererscheinen Hitlers“. Grund ist ein Posting auf der Facebookseite, das im Kommentarbereich platziert worden war und innerhalb von 24 Stunden durch die Administratoren der Ortsgruppe gelöscht wurde.

Inhalt des gelöschten Postings ist ein Foto, auf dem ein in einer Straßenbahn sitzender Mann mit Seitenscheitel und markantem Oberlippenbart zu sehen ist. Begleittext: „Die Rettung naht! Dauert nur etwas, er nimmt die Straßenbahn …“. Die FPÖ-Burgenland verurteilt die publizierte Darstellung, zieht Konsequenzen, verteidigt aber die Ortsgruppe.

Freiheitliche wie immer konsequent: Seniorenmitgliedschaft unverzüglich beendet
FPÖ-Landesparteiobmann-Stellvertreter Géza Molnár: „Landesparteiobmann Johann Tschürtz und die FPÖ-Burgenland haben stets klargestellt, dass es in Bezug auf derartige Äußerungen, wie auch immer sie vom Absender gemeint sein mögen, null Toleranz gibt. Die Dame, die in der FPÖ keine Funktion hatte, wurde daher unverzüglich als einfaches Mitglied entfernt.“

Die Betreiber der Seite, die Ortsgruppe Pinkafeld, nehme man jedoch in Schutz, so Molnár. „Es hat keine 24 Stunden gedauert, bis das Posting gelöscht war. Die Dame, die das gepostet hat und lediglich eine einfache Seniorenmitgliedschaft innehatte, ist bis zu diesem Zeitpunkt auch nie negativ aufgefallen. So gesehen ist der Ortsgruppe Pinkafeld nichts vorzuwerfen.“

Auf Petriks Seite: LH Doskozil „geistig verwandt“ mit angeklagtem Kriegsverbrecher
Die FPÖ-Burgenland sei konsequent und reagiere in derartigen Fällen stets unverzüglich. Das erwarte sie allerdings auch von anderen Parteien, etwa den Grünen. FP-Landesparteiobmann-Stellvertreter Géza Molnár verweist in diesem Zusammenhang auf ein Posting auf der Seite der Landessprecherin der Grünen, Regina Petrik, vom 10. Februar 2019.

Über mehr als sechs Wochen war unter einem Artikel über SP-Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, den Regina Petrik geteilt hatte, zu lesen gewesen: „(…) Schaut nicht nur aus wie der Milosevic, hat auch geistig verwandte Ideen.“ Autor des Textes: Patrik Ehnsperg, Gemeinderat der Grünen in der benachbarten Steiermark und Freund Petriks auf Facebook.

Géza Molnár stellt dazu drei Fragen an Regina Petrik: „Warum lässt sie einen Kommentar, in dem ein rechtschaffener Spitzenpolitiker mit einem angeklagten Kriegsverbrecher verglichen wird, für mehr als einen Monat unwidersprochen auf ihrer eigenen Seite stehen? Hat sie sich jemals entschuldigt? Wurde der Gemeinderat mittlerweile von den Grünen ausgeschlossen?“

Während die FPÖ konsequent sei, ducke man sich bei den Grünen gerne weg, wenn es in den eigenen Reihen zu bedenklichen Vorfällen komme, hält Molnár abschließend fest

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