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19. Februar 2021

FPÖ Klubobmann Tschürtz fordert Rücknahme der Entlassung von Frau Dr. Koller

FPÖ Grundsatz: Meinungsfreiheit muss garantiert sein

„Die Entlassung der Jennersdorfer Amtsärztin ist umgehend zurückzunehmen!“, fordert FPÖ Klubobmann Johann Tschürtz. “Freie Meinungsäußerung, Pressefreiheit, Demonstrationsrecht und Diskussionsbereitschaft sind Eckpfeiler der Demokratie. Gerade eine Amtsärztin muss bei Bedenken der Wirkung von Maßnahmen im Sinne der Bevölkerung handeln. Dies zu gefährden, ist entschieden zu verurteilen“, zeigt sich der Freiheitliche Klubobmann entsetzt.

„Die Diskussion über die Wirksamkeit und Notwendigkeit der Impfung ist letztlich eine legitime Frage, wie man an den quer durch den Ärztestand und deren kritischen Sichtweise hervorgebrachten Äußerungen sieht,“ pflichtet ihm der Bezirksobmann der FP Jennersdorf Rudolf Smolej bei. „Die aktuellen Empfehlungen der Impfkommission in Österreich und Deutschland legen die Sorge um Risiken klar offen. Es darf in einer Demokratie keinesfalls hingenommen werden, dass jemand Angst um sein Fortkommen und seine berufliche Existenz haben muss, nur wenn er begründete Zweifeln äußert.

„Gerade wenn man den Brief zur Einleitung eines Disziplinarverfahrens durch die Ärztekammer liest, ist man sich bewusst, dass hier ein Exempel statuiert wird“, so Tschürtz. Anstatt inhaltliche Diskussionen zu führen oder konkrete Vorwürfe vorzubringen, wundert man sich über fast rufschädigende Vorwürfe ohne Beweise.“

„Wir appellieren an die Verantwortlichen, die Entlassung zurückzunehmen, da diese bei einem arbeitsrechtlichen Prozess wohl kaum zu halten sein wird“, so Bezirksobmann LGF Rudolf Smolej abschließend.


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