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03. Dezember 2018

FPÖ geht von Glyphosat-Verbot im Burgenland aus

Im Kampf für ein Verbot von Glyphosat dürfte dem Land Kärnten ein wesentlicher Fortschritt gelungen sein. Das südlichste Bundesland soll von der EU-Kommission grünes Licht für eine landesgesetzliche Grundlage bekommen haben, auf der privaten Anwendern die Nutzung des Pestizids untersagt werden könnte.

Rot-Blau kämpft seit Jahren konsequent gegen Glyphosat
Der Burgenländische Landtag hat sich auf Initiative der rot-blauen Koalition bereits mehrfach für ein Verbot von Glyphosat ausgesprochen, zuletzt in seiner Sitzung vom 25. Jänner – gegen die Stimmen der ÖVP. Im Bereich der Landesverwaltung und Landesbeteiligungen wird (auf Grundlage eines einhelligen Regierungsbeschlusses) auf glyphosathaltige Pestizide verzichtet.

Burgenlands FPÖ geht in einer ersten Reaktion auf die Neuigkeiten aus Kärnten davon aus, dass es auch im östlichsten Bundesland zu entsprechenden gesetzlichen Änderungen und damit zu einem Verbot von Glyphosat für private Anwender kommen wird. Klubobmann Géza Molnár hält diesbezügliche Gespräche mit dem Koalitionspartner für „eine reine Formalität“:

Molnár: „Verbot für private Anwender logischer Schritt.“
„Unsere Koalition kämpft seit Jahren konsequent für ein Glyphosat-Verbot. Das Land selbst setzt dieses Gift im eigenen Zuständigkeitsbereich längst nicht mehr ein – und die Gemeinden werden auf Initiative der für sie zuständigen Landesrätin erfolgreich zum Verzicht ermuntert. Das Ziel eines glyphosatfreien Burgenlandes wurde mehrfach per Beschluss dokumentiert.

So gesehen ist es jetzt nur logisch, den nächsten Schritt zu tun und privaten Anwendern den Einsatz von Glyphosat zu untersagen“, so der FPÖ-Klubobmann, der außerdem festhält: „Was dann noch bleibt, ist der gewerbliche bzw. der landwirtschaftliche Bereich. Hier bleibt unser Appell an die EU aufrecht, ebenso wie unsere Bemühungen um freiwilligen Verzicht.“

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