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02. Oktober 2018

FPÖ-Bruckneudorf setzt sich für ein Vergleichskonzept in punkto Mobilität und für Informationsveranstaltung für die Bewohner der Feriensiedlung ein

Um sich nicht wieder einseitig und alternativlos nur einem Projekt in einer Nachbargemeinde auszuliefern, wurde von Seiten der FPÖ-Bruckneudorf in Sachen Mobilität auch auf ein burgenländisches Projekt hingewiesen, welchem sich bereits 24 Gemeinden des Bezirks Neusiedl am See angeschlossen haben. Die Ortsgruppe wird nun den Kontakt zu dem Verein „mobilesburgenland“ aufnehmen und um eine Konzeptpräsentation sowie Gespräch ansuchen. In Sachen Übernahme der Feriensiedlung in das öffentliche Gut wird die Ortsgruppe nun auf die Umsetzung einer Informationsveranstaltung pochen.

Da an die Gemeinderäte der FPÖ bereits mehrmalig von verschiedener Seite die Anfrage gerichtet wurde, ob man nicht im Sinne insbesondere der älteren Gemeindebürger, aber auch für Jugendliche und körperlich beeinträchtigte Menschen, die Mobilitätsmöglichkeiten verbessern könne, richteten die freiheitlichen Gemeinderäte bereits in der Gemeinderatssitzung vom 14.06.2018 eine Anfrage an die Gemeinde, ob es in diese Richtung bereits Bestrebungen vonseiten der Gemeindeführung gebe. Bereits damals wurde auch auf den Verein „mobilesburgenland“ hingewiesen und darum gebeten auch mit diesem Verein in Kontakt zu treten. Eine neuerliche schriftliche Anfrage brachte nun ans Licht, dass nichts dergleichen vorgenommen wurde und sich die Gemeindeführung wieder nur einseitig, ohne Gegenkonzepte einzuholen, dem Brucker Projekt anschließen möchte. „Hier zeigt sich für uns wieder einmal die Passivität und das Unvermögen der roten Gemeindeführung auch einmal von sich aus tätig zu werden“ erklärt GR & OPO Mario Jaksch. „Trotz eines roten Bürgermeisters, eines roten Vizebürgermeisters und 16 roten (von insgesamt 23) GR in Bruckneudorf muss die Opposition tätig werden. Allein der erhebliche Widerstand sich über ein zweites mögliches Projekt nur eingehender zu informieren ist für uns schon unbegreiflich. Sollte sich schlußendlich der Brucker-Konzept als das bessere erweisen, haben auch wir kein Problem damit, diesem Projekt den Vorzug zu geben. Aber sich nicht einmal ansatzweise für Alternativen zu interessieren und sich wieder einmal einseitig und vorgeblich alternativlos nur einem Projekt einer Nachbargemeinde auszuliefern halten wir für zumindest hinterfragünsgwürdig.“

Ähnlich verhält es sich in Sachen Übernahme der Feriensiedlung. Bereits im Dezember 2015 wurde angekündigt, dass Projekt Übernahme der Feriensiedlung in das öffentliche Gut nun endgültig anzugehen. Geschehen ist seitdem nicht viel. Auch hier treten die Bewohner der Feriensiedlung immer wieder an uns GR heran, weil sie schlicht und einfach wissen wollen wie es nun in der Feriensiedlung weitergehen wird. Nachdem im Zuge einer weiteren Anfrage durch die FPÖ-Fraktion, und nach einer hitzigen Diskussion zu dem Thema, herauskam, dass von Seiten der Gemeinde auf absehbare Zeit weiterhin keine weiteren Schritten angedacht sind, konnte man sich zumindest drauf einigen eine Informationsveranstaltung mit den Bewohnern abzuhalten. „Auf eben diese Informationsveranstaltung werden wir Freiheitliche nun pochen. Einerseits möchten die Feriensiedler endlich wissen was Sache ist, andererseits sind die, in der doch sehr emotionalen Debatte, immer wieder angeführten Gegenargumente teilweise schlicht und ergreifend nicht wahr oder zumindest sehr polemisch gehalten“ erläutert GR Mario Jaksch. „Wir hoffen, dass im Zuge einer Informationsveranstaltung, zu deren Teilnahme alle Bewohner aufgerufen sein werden, mehr Sachlichkeit einzieht und eine andere Gesprächskultur als im Gemeinderat möglich sein wird. Die Feriensiedlung und deren Bewohner gefühlsmäßig als Fremdkörper und als reine Kostenverursacher zu behandeln und auf Problemmelangen hinzuweisen die seit Jahrzehenten bekannt sind, helfen jedenfalls niemand weiter“ so Jaksch abschließend.  

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