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11. Mai 2018

Flexibilisierung der Arbeitszeit: SPÖ kritisiert eigenen „Plan A“

Die SPÖ-Burgenland warnte heute Vormittag im Rahmen einer Pressekonferenz vor der Einführung des „generellen 12-Stunden-Arbeitstages“ und vor damit einhergehenden Einkommensverlusten für die betroffenen Arbeitnehmer. Die FP stellt einmal mehr klar, dass es derartige Pläne nicht gebe, und verweist auf den „Plan A“ der SPÖ.

Im „Plan A“ heißt es: „Bei Gleitzeit sollen zwölf Stunden tägliche Arbeitszeit möglich werden, jedoch nur, wenn als Ausgleich längere zusammenhängende Freizeitblöcke genommen werden können. (…) ArbeitnehmerInnen sollen für jede Überstunde, die geleistet wurde, auch in Zukunft ihre Zuschläge bekommen.“

Das Programm der Bundesregierung führt aus: „Beibehaltung der gesetzlichen täglichen und wöchentlichen Normalarbeitszeit. (…) Anhebung der täglichen Arbeitszeithöchstgrenze bei Gleitzeit auf 12 Stunden, fünfmal pro Woche bei gleichbleibendem Regelungsregime. Nicht übertragbare Gleitstunden werden (…) wie bisher mit Zuschlag (…) vergütet.“

FPÖ-Klubobmann Géza Molnár hält dazu fest: „Es stimmt schlicht und einfach nicht, dass ein genereller 12-Stunden-Arbeitstag kommen soll. Die Bundesregierung plant lediglich das, was die SPÖ in ihrem ‚Plan A‘ selbst vorgeschlagen hat. So gesehen sind die Warnungen der SPÖ nicht nur inhaltlich ohne Grundlage, sondern geradezu skurril.“

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