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13. November 2021

Absage der Ruster Adventmeile ist ein freiwilliger Weihnachtslockdown

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Bürgermeister Stagl setzt mit der Absage der Adventmeile ein völlig falsches Zeichen, denn er durchkreuzt damit die Strategie des Landes und enttäuscht viele Bürger, die für ein wenig Normalität bereit gewesen wären sämtliche Auflagen zu erfüllen.

„Mit dem Aus für die Ruster Adventmeile 2021 setzt Bürgermeister Stagl ein völlig falsches Zeichen in mehrfacher Hinsicht“, so der Ruster Abgeordnete zum Nationalrat Christian Ries.„Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, die potentiellen Besucher der Adventmeile und die Aussteller haben sich schon auf ein vorweihnachtliches Erlebnis in der malerischen Ruster Altstadt gefreut und dann diese Absage“, so Ries, der in der Absage ein mehrfach falsches Signal sieht.

„Das Land Burgenland hat die Bevölkerung mit viel Aufwand motiviert, sich impfen zu lassen und so haben wir heute die höchste Impfrate unter Österreichs Bundesländern. Hauptargument der Impfung war für viele wieder etwas Normalität leben zu können. Mit solchen Aktionen stößt man die Bürger begreiflicher Weise völlig vor den Kopf und stellt die Glaubwürdigkeit des Landeshaupt-manns in Frage“, so Ries. „Die beliebte Adventmeile wäre ein Lebenszeichen gewesen, für das die Bürger auch einschneidende Präventionsmaßnahmen geschluckt hätten. Das Präventionskonzept stand und die verordnete 2G-Regelung wurde unter Zähneknirschen akzeptiert. Vergessen wir nicht, dass es eine Freiluftveranstaltung gewesen, an deren Eingängen kontrolliert worden wäre, wie es die Regierung fordert, auch wenn wir aktuelle Testungen für aussagekräftiger als einen bloßen 2G-Nachweis halten“, meint Ries und führt weiters aus, dass viele Adventmärkte unter der Erfüllung der gesetzlichen, und teilweise vom Veranstalter noch verschärften, Maßnahmen österreichweit stattfinden. „In Wien, Salzburg, Linz und Eisenstadt finden solche Märkte statt, wohin die Menschen vielfach mit Öffis anreisen, wo die Infektionsgefahr eine höhere ist als am Markt selbst. Bei uns reisen die Menschen im Pkw mit jenen Personen an mit denen sie auch sonst Umgang haben, was allein schon einen wesentlichen Unterschied ausmacht. Zudem ist das Veranstaltungsgelände weitläufig, was auch nicht irrelevant für eine Übertragung ist.“

„Mit solchen Entscheidungen stiftet man Enttäuschung und Verwirrung unter den Bürgern und Freunden der Stadt, die jetzt erleben, dass Rust einen freiwilligen Lockdown in der Vorweihnachts-zeit hinlegt. Vor Kurzem wurden noch Indoor Veranstaltungen genehmigt, jetzt nicht einmal „outdoor“ unter schweren Auflagen. Wer soll das verstehen? Auch wirtschaftlich ist es eine problematische Entscheidung, denn für Finanzminister Blümel ist die Pandemie bekanntlich vorbei, was in weiterer Konsequenz auch heißt, dass es die Unterstützungs- und Kompensationszahlungen der vergangenen Monate nicht mehr geben wird, die Absagen aber dennoch“, schließt Ries.

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