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09. Jänner 2017

Pinkafelder FPÖ veranstaltet das traditionelle Dreikönigstreffen

Ehrengast: 3. Nationalratspräsident Ing. Norbert Hofer

Bild v.l.: 3.Nationalratspräsident Ing. Norbert Hofer, NAbg. Dr. Walter Rosenkranz und LAbg. Mag. Johann Richter

Eisenstadt, am 08.01.2017 (FPD) – Bereits zum 7. Mal lud am 07.01.2017 die FPÖ-Stadtgruppe Pinkafeld zum mittlerweile traditionellen Dreikönigstreffen ins GH Szemes nach Pinkafeld.

Die Begrüßung der über 120 erschienen Gäste und einleitende Worte übernahm der Pinkafelder FPÖ Gemeinderat Dipl.-Ing. Peter Jauschowetz. Jauschowetz bedankte sich bei den vielen Erschienenen und bemerkte, dass auch er mit solch einem Ansturm an Gästen nicht gerechnet habe. Unter den vielen prominenten FPÖ-Funktionären durfte der burgenländische Landeshauptmannstellvertreter und FPÖ-Landesparteiobmann Johann Tschürtz nicht fehlen. „Besonders freut es mich, dass es unser Landesvize, trotz seines engen Terminplans doch noch geschafft hat, zu uns zu kommen“, so Jauschowetz. „Er ist es, der mit dem FPÖ Landesrat MMag Petschnig, für die erfolgreiche Landespolitik, verantwortlich ist. Dafür gebührt ihm Respekt und Dank.“

Erster Redner am Abend zum Thema „FPÖ in der burgenländischen Landesregierung, ein Erfolgsprojekt“ war stellvertretend für den FPÖ-Landtagsklub und die Landesregierung LAbg. Mag. Johann Richter. Die zusammenfassende Kritik über die Regierungsarbeit von SPÖ und FPÖ in den burgenländischen aber auch österreichischen Medien war durchaus positiv. LAbg Richter betonte die gute Zusammenarbeit mit dem Regierungspartner und die Umsetzung der freiheitlichen Ideen und Vorschläge. Kritisch bemerkt er die mangelnde Medienpräsenz. Viele Burgenländerinnen und Burgenländer werden viel zu wenig über die FPÖ dominierten Sachthemen aus der Landespolitik informiert.

Als Hauptreferent zum Abend „Schule neu 2017 – Eine Bildungsrevolution?“ sprach NAbg. Dr. Walter Rosenkranz. Er ist seit 2013 Obmann des parlamentarischen Unterrichtsausschusses und damit ein echter Kenner der Materie.

Hauptkritikpunkt von NAbg. Dr. Rosenkranz war, dass der Zeitplan für die Bildungsreform nicht hält. Durch die bereits mehrfach ausgetauschten SPÖ-Unterrichtsministerinnen angekündigte Verbesserungen gibt es nicht. "Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Bildungsreform werden bis Ende Juni 2016 geschaffen, "so versicherte die damalige SPÖ-Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek im November 2015 dem Ministerrat. Jetzt haben wir 2017, was gibt`s Neues? Die Themen Schulautonomie, pädagogische Freiräume im Schulalltag, Schulverwaltungsreform, Aufteilung der Macht-Kompetenzen bzw. Verwaltungskosten zwischen Bund und Ländern waren Themen des durchaus kritischen Referates.

 

Als besonderer Ehrengast und Festredner wurde der 3. Präsident des Österreichischen Nationalrates Ing. Norbert Hofer begrüßt. Der „waschechte“ Pinkafelder bekleidet eines der höchsten politischen Ämter der Republik Österreich und ist durch seinen hervorragenden Wahlantritt zur Wahl des Bundespräsidenten, wohl der bekannteste Pinkafelder in Österreich. Hofer bedankt sich in seiner Rede für die landesweite Unterstützung im Wahlkampf. „In der Politik braucht es auch Geduld um Veränderungen herbeizuführen.“ Er habe sich zum Ziel gesteckt beim nächsten Mal wieder zur Bundespräsidentenwahl anzutreten, er sei den vielen Wählern im Wort. Vorerst gelte aber, sich erst auf die kommenden Nationalratswahlen zu konzentrieren. Die Bundes-FPÖ erarbeitet derzeit einen Anforderungskatalog an die möglichen zukünftigen Regierungspartner. „Ich werde HC Strache in der Nationalrats-Wahl mit all meiner Kraft unterstützen, einen „Bruderzwist oder internen Machtkampf, wer die kommende Nummer 1 ist“ gibt es in der FPÖ nicht. Das ist ein herbeigeredetes Thema – im Gegensatz zur Parteivorstandsfrage in der ÖVP bzw. den Machtkämpfen in der Wiener SPÖ herrscht in der FPÖ große Harmonie und Freude auf die kommenden Herausforderungen.“

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