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07. Februar 2017

Absurder Kommentar von LBL-Hutter zu Baier-Abgang

Geschäftsführerstelle wird professionell ausgeschrieben – der Beste möge gewinnen

Eisenstadt, am 07.02.2017 (FPD) – „Offenbar hat das als ´verhaltensoriginell´ zu beschreibende Mantra von LBL-Chef Kölly nunmehr auch auf seinen bis dato besonnen wirkenden Kollegen Gerhard Hutter abgefärbt!“, kommentiert der freiheitliche Tourismussprecher Mag. Richter die seltsamen Kommentare des LBL-Abgeordneten zum Abgang von Mario Baier als Geschäftsführer der Burgenland Tourismus GmbH. Hutter hatte in einer ersten Stellungnahme gefordert, Parteigänger bzw. Sympathisanten von SPÖ und FPÖ von einer allfälligen Nachfolge Baiers auszuschließen. Diese Einschränkung soll laut Hutter jedoch nicht für Mitglieder der ÖVP oder - insbesondere - der LBL gelten.

Grund für Richters Verwunderung ist diese unverhohlene Forderung nach parteipolitischer Postenbesetzung: „Eine parteipolitische Besetzung ist es nämlich nicht nur, wenn der Kandidat aus einer Partei kommen soll, sondern auch, wenn Personen wegen ihrer politischen Einstellung a priori ausgeschlossen werden. Demokratiepolitisch ist es schwerst befremdlich, wenn ein amtierender Bürgermeister derart abstruse Forderungen ergreift".

Richter: „Wie in allen anderen Fällen im Rahmen des Konzerns Burgenland wird auch hier die Position zuerst öffentlich ausgeschrieben und dann das Recruiting-Verfahren von einem externen Personalconsulting-Unternehmen durchgeführt. Der Beste wird dann zum Zuge kommen und nicht – wie Hutter fordert – der Beste, der zusätzlich in eine von parteipolitischer Willkür gefärbte Schablone passt!“.

Hutters Wortmeldung lässt für Richter tief in die Gedankenwelt der LBL blicken: „Man will sich gar nicht vorstellen, wie es in den LBL-geführten Gemeinden Deutschkreutz und Bad Sauerbrunn bei Postenbesetzungen zugehen muss und welchen politischen Willkürakten verhaltenskreativer Bürgermeister allfällige Bewerber dort unterworfen sind! Die eigentümliche Ansammlung unter dem Titel LBL hat einmal mehr ihren eigentlichen Daseinszweck offenbart - nämlich Postenschacher und Abstaubertum in bester Kölly´scher Manier. Ich finde diesen Zugang zu Politik schlicht und einfach abstoßend!“, schloss Richter.  

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